Im Weißenbrunner Freibad

Erlen im Naturbad mussten weichen

Auch wenn der Schnee es ein wenig versteckt, im Weißenbrunner Naturbad, vor allem im hinteren Bereich, mussten zahlreiche Erlen gefällt werden. | Foto: Buchner-Freiberger2021/01/baumfallung-freibad-weissenbrunn-neu2.jpg

WEISSENBRUNN – Bereits Ende letzten Jahres sind im Weißenbrunner Naturbad die Erlen gefällt worden, die aufgrund eines Pilzbefalls an der Wurzel als nicht mehr standsicher galten. Weil man befürchtete, dass Bäume umfallen könnten, musste das beliebte Bad im letzten Sommer geschlossen bleiben.

Im Herbst war der Erlenbestand, der zwischen 80 und 100 Jahren alt ist, von einem Spezialisten begutachtet worden, berichtet Leinburgs Bürgermeister Thomas Kraußer.

Es wurde ein Baumkataster erstellt, das in ähnlicher Form auch noch in anderen Teilen der Gemeinde notwendig wird. Im November dann wurden die kranken Bäume durch die Eigentümer gefällt, zurzeit laufen noch Waldarbeiten außerhalb des Zauns. Der Restbestand im hinteren Teil des Bades wurde überprüft und außerdem Totholz entfernt.


Wiederaufforstung im Frühjahr

Im Frühjahr soll auf jeden Fall wiederaufgeforstet werden, betont Thomas Kraußer, damit die Badbesucher in einigen Jahren wieder ausreichend Schatten haben. Die Gemeinde habe eine Pflanzliste bekommen und sei im Gespräch mit Spezialisten.

Man wolle hier einen „Zukunftswald“ schaffen und dazu eventuell die Bevölkerung oder heimische Unternehmen und Vereine in Form von Baumpatenschaften einbinden.

Der Bürgermeister hofft nun, dass das Bad in diesem Sommer wieder geöffnet werden kann.

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