Hersbrucker Polizei

Cybercrime-Spezialist verabschiedet sich in den Ruhestand

Das Bild zeigt links Polizeihauptkommissar Schlund mit der Pensionsurkunde und rechts Dienststellenleiter Distler. | Foto: PI Hersbruck2021/12/RentePIHersbruck.jpg

HERSBRUCK – Bei der Hersbrucker Polizei wechselt die Zuständigkeit für den Bereich Internetkriminalität in neue Hände: Polizeihauptkommissar Dieter Schlund geht zum 1. Januar in Rente und räumt das Feld für seinen Nachfolger.

Immer wieder bringen Menschen bei der Hersbrucker Polizei Internet-Betrugsfälle zur Anzeige. Von bezahlter, aber nicht gelieferter Ware bis hin zu falschen Anrufern, die versuchen sich Zugang zu den Konten ihrer Opfer zu verschaffen: Betrug im Internet hat viele Facetten.

Seit dem Aufkommen dieser Form von Kriminalität kümmert sich Polizeihauptkommissar Dieter Schlund um solche Kriminalfälle und war für deren Bekämpfung zuständig. Nun steht nach über 20 Jahren in der Hersbrucker Polizeidienststelle der Ruhestand des Beamten an.

Wissen weitergeben

In all den Jahren, so die Polizeiinspektion Hersbruck, eignete sich Schlund ein Fachwissen an, das er nun an seinen Nachfolger Polizeioberkommissar Sebastian Englhardt weitergab.

Nach einer Ausbildung als Bürokaufmann wurde Schlund 1988 zunächst bei der Bereitschaftspolizei in München eingestellt. Nach einigen Jahren bei verschiedenen Inspektionen in München wurde er 1995 heimatnah, zur damaligen Autobahnpolizeistation Lauf, versetzt. Seit 1998 leistete er Dienst bei der Polizei Hersbruck. Nun hat er mehr Zeit seinem größten Hobby nachzugehen:

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Polizei und Bodybuilding

Sein größtes Hobby ist das Bodybuilding. Deshalb schenkten ihm seine Kollegen zum Abschied auch die passende Aufbaunahrung dafür. Der Dienststellenleiter erster Polizeihauptkommissar Distler bedankte sich bei der Verabschiedung bei Schlund. Denn in diesen schnelllebigen Zeiten sei es gar nicht so leicht, immer auf dem aktuellsten technischen Stand zu bleiben. „Aber nicht zuletzt deshalb konnte Polizeihauptkommissar Schlund Ermittlungserfolge bei den immer wieder neu aufkommenden Betrugsmaschen im Internet verbuchen“, so die Hersbrucker Polizei.

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