Bürgermeisterkandidat für Altdorf

Freie Wähler schicken Thomas Dietz ins Rennen

Altdorf Thomas Dietz
FW/UNA-Bürgermeisterkandidat Thomas Dietz (3. von links) mit Landrat Armin Kroder (3. von rechts) und den Vorsitzenden und Stadtratskollegen der FW/UNA. | Foto: FW/UNA2019/09/Altdorf-Thomas-Dietz-1.jpg

ALTDORF – Bei der Nominierungsversammlung der Wählervereinigung Freie Wähler/Unabhängige Liste Altdorf (FW/UNA) wurde der Fraktionsvorsitzende Thomas Dietz im Beisein des Landrats und stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler, Armin Kroder, einstimmig als Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler aufgestellt.

FW/UNA-Vorsitzender Dr. Peter Wack empfahl der Mitgliederversammlung den vom Vorstand einstimmig vorgeschlagenen Thomas Dietz als Bürgermeisterkandidaten. „Unser Fraktionsvorsitzender Thomas Dietz ist mit 41 Jahren noch ein relativ junger Kandidat, der aber bereits seit 2002 als Stadtrat und Aufsichtsratsmitglied bei den Altdorfer Stadtwerken vielfältige kommunalpolitische Erfahrung gesammelt hat“, so Wack.

In Vereinen und Verbänden aktiv

Thomas Dietz ist evangelisch, Vater einer kleinen Tochter und als gebürtiger Altdorfer in vielen Vereinen und Verbänden aktiv. „Er verfügt über die für dieses Amt besonders wichtige Sozialkompetenz im Umgang mit Bürgern, Mitarbeitern, Behörden und Unternehmen“, hob Wack hervor. Als Bankkaufmann und Betriebswirt bringe er auch wichtige berufliche Erfahrungen für das Amt des 1. Bürgermeisters mit.

Dietz betonte, dass ein bayerischer Bürgermeister in seinem Wirkungsbereich durch sein Direktionsrecht doch eine sehr große Verantwortung habe und es daher auf andere Eigenschaften und Fähigkeiten ankomme: „Mir ist wichtig, dass der neue Bürgermeister sein Team im Rathaus motivieren und bestmöglich für die Zukunftsaufgaben aufstellen kann.“

Der Bürgermeister müsse sich dabei aber auch selbst als Teil dieses Teams sehen und einen kooperativen Führungsstil pflegen. Dietz will die Fraktionen und relevante Interessengruppen in Altdorf frühzeitig in alle Prozesse einbinden, eine offene Bürotür haben, einen guten Draht zu den Bürgern pflegen und Gespür für deren Wünsche und Sorgen haben.

Digitalisierung und neue Form des Wohnens

„Wichtige Voraussetzungen sind daher nach meiner Auffassung Teamfähigkeit, Moderationsvermögen, Kompromissfähigkeit, ein motivierendes Wesen, Offenheit für Neues, Fairness, Respekt vor anderen Meinungen, ein gewisses Talent zum Abwägen und Ausloten und vor allem ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl, um die Stadt Altdorf behutsam und nachhaltig weiter zu entwickeln“, betont er.

Die Herausforderungen der nächsten Jahre würden unter anderem geprägt durch Digitalisierung, neue Formen des Wohnens und der Mobilität, eine älter werdende Gesellschaft und ein stärkeres Bewusstsein der Bevölkerung für Natur und nachhaltige Lösungen.

„Meine persönlichen Interessenschwerpunkte sind darüber hinaus vor allem die Wirtschafts- und Tourismusförderung, die ich als „Chefsache“ sehen würde, die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft bzw. die Kooperation mit kirchlichen oder gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften, um dauerhaft genügend bezahlbare Mietwohnungen in Altdorf vorzuhalten.“

„Altdorf ist eine großartige Stadt“

Wichtig ist ihm aber auch, dass es erschwingliche Bauplätze für junge Familien gibt. Einsetzen möchte er sich ferner für das Sicherheitsgefühl der Bürger, stabile Finanzen, gute Betreuungsangebote für Kinder jeden Alters und eine soziale Stadtstruktur, wozu auch die Fürsorge für ältere und behinderte Menschen gehört.

„Ferner möchte ich mich für die Ausweitung des kulturellen Angebots und die Förderung der Vereine, die sehr viel zum Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl beitragen, und des Ehrenamtes als tragende Säulen unserer Gesellschaft in der Kernstadt und den Ortsteilen engagieren.“

Einer der ersten Gratulanten nach der Nominierung von Thomas Dietz war Armin Kroder, der betonte: „Altdorf ist eine großartige Stadt mit einer klasse, engagierten Bevölkerung. Mit Thomas Dietz gibt es einen kompetenten, fleißigen und erfahrenen Kandidaten für das Amt des 1. Bürgermeisters, was mich sehr freut!“

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