Ausgleich der Gewerbesteuer

Acht Kommunen im Nürnberger Land bekommen Geld

Mit einer halben Million Euro erhält die Gemeinde Leinburg den größten Teil des Geldes. Hier im Bild: das Rathaus | Foto: Alex Blinten2021/11/Leinburg-Rathaus-Thomas-Krausser-Rechtsaufsichtsbeschwerde-scaled.jpg

NÜRNBERGER LAND – Insgesamt acht Kommunen im Nürnberger Land erhalten einen Ausgleich für Mindereinnahmen durch die Pandemie. Insgesamt bekommen sie knapp 2,6 Millionen Euro als Zuschuss zur fehlenden Gewerbesteuer.

Bereits 2020 hatten Bayern und der Bund gemeinsam eine Kompensation für Gewerbesteuerausfälle infolge der Corona-Pandemie geleistet, die jetzige Zahlung kommt alleine vom Freistaat. Diesmal benötigen allerdings nicht alle Kommunen im Landkreis Hilfe – die wirtschaftliche Situation hat sich im nun schon dritten Jahr der Pandemie deutlich gebessert, was auch an der Gewerbesteuer zu sehen ist. Für die Berechnung werden die Einnahmen aus dem Jahr 2021 mit dem durchschnittlichen Steueraufkommen der Jahre 2017 bis 2019 abgeglichen.

Hohe Steuerausfälle in Leinburg

Im vergangenen Jahr war besonders Leinburg von Steuerausfällen betroffen, dessen weggebrochene Einnahmen nun vom Freistaat mit über einer halben Million Euro kompensiert werden. Rückersdorf erhält rund 470 000 Euro, Hersbruck bekommt knapp 450 000 Euro, während Burgthann sich über 400 000 Euro freuen kann. Geld aus München fließt zudem nach Velden (347 865 Euro), Hartenstein (223 072 Euro), Happurg (79 503 Euro) und Offenhausen (58 618 Euro).

„Der Freistaat Bayern hält in diesen schwierigen Zeiten Wort und gleicht pauschal etwa die Hälfte der Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer aus“, sagt der CSU-Abgeordnete Norbert Dünkel. Er kritisiert zugleich den Bund scharf, der sich „offensichtlich aus der Solidarität mit den bayerischen Gemeinden verabschiedet hat“. Insgesamt standen bayernweit 330 Millionen Euro zur Verfügung. 2020 waren es 2,4 Milliarden Euro.

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