Spende der Manfred Roth Stiftung für Caritas-Projekt

20 000 Euro für FSSJ

Klaus Teichmann (Stiftungsrat Manfred Roth Stiftung), Mechthild Scholz (Leiterin Mehrgenerationenhaus), FSSJ-Koordinatorin Regina Triebs, Caritas Geschäftsführer Michael Groß und Dr. Wilhelm Polster (Vorstand Manfred Roth Stiftung, von links) mit dem symbolischen Spendenscheck vor dem Mehrgenerationenhaus. | Foto: Buchner-Freiberger2020/08/spende-fssj-roth-stiftung1-bea.jpg

RÖTHENBACH – „Einen so großen Scheck hatte ich noch nie in der Hand“, freut sich Regina Triebs, Koordinatorin des Freiwilligen Sozialen Schuljahres (FSSJ) im Landkreis. 20 000 Euro haben gestern Dr. Wilhelm Polster und Klaus Teichmann, Vorstand beziehungsweise Stiftungsrat der Manfred Roth Stiftung (Norma), für das Projekt überreicht.

Beim FSSJ engagieren sich Schüler ein ganzes Schuljahr lang jeweils zwei Stunden pro Woche ehrenamtlich in Kindergärten, Altenheimen, Vereinen und vielem mehr. Für die meisten nicht nur ein Schritt zum Erwachsenwerden, sondern auch eine gute Berufsorientierung. Seit 2008 gibt es das Projekt im Nürnberger Land, das hier über die Caritas beziehungsweise das Mehrgenerationenhaus in Person von Regina Triebs koordiniert wird.

25 000 Euro fehlen jährlich

Doch die so wichtige Betreuung und Vermittlung der jungen FSSJler stand oder steht auf der Kippe, weil die Bundesagentur für Arbeit die Förderrichtlinien geändert hat. Knapp 25 000 Euro jährlich fehlen dadurch in der Kasse. Ein kleines Stundenbudget für Regina Triebs stemmt die Caritas aus eigener Tasche, doch man ist dringend auf Spenden angewiesen.

Antrag bei der Stiftung

Deshalb hat die Caritas einen Antrag bei der Manfred Roth Stiftung gestellt, die nach dem 2010 verstorbenen Norma-Gründer benannt ist. Sie unterstützt soziale, kulturelle, bildungsfördernde und wissenschaftliche Einrichtungen und fördert unter anderem das FSSJ im Landkreis Neustadt-Aisch. „Die Stiftung hilft vor allem in der Metropolregion, denn wir schätzen es, wenn wir die Einrichtungen kennen“, so Wilhelm Polster und Klaus Teichmann.

Nun kann die Arbeit erst einmal weitergehen, wenn auch „in eingedampfter Form“, so Caritas-Geschäftsführer Michael Groß, der auf weitere Spenden hofft.

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