Hits der 50er bis 80er in Röthenbach

Ohrwürmer und Gassenhauer

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RÖTHENBACH Zu einer musikalischen Erinnerungsreise durch die Welt der Schlager fanden fast 300 Besucher den Weg in die Karl-Diehl-Halle in Röthenbach. Fünf Solisten mit internationaler Bühnenerfahrung begeisterten das Publikum über zweieinhalb Stunden mit einer faszinierenden Musikrevue. Es gab immer wieder Applaus und anerkennende Zwischenrufe.
Die Veranstalter setzten bei diesem Gastspiel auf Nr. 1-Hits aus den 19 bis 1980er Jahren – von deutschen Kultschlagern bis hin zu internationalen Gassenhauern. Mit Live-Gesang und farbenprächtigen Kostümen präsentierte das Ensemble eine mitreißende Show. Sänger und Entertainer Armin Stöckl war der Star des Abends. Er wurde schon als „Bester Musicalsänger“ ausgezeichnet und erhielt den „Deutschen Fachmedienpreis“.
Stöckl führte charmant durch den Abend und zeigte Vielseitigkeit unter anderem als Tom Jones, Dean Martin, Roy Black, Peter Alexander, Udo Jürgens und zum Höhepunkt als „Elvis the King“, wobei er stimmlich Tom Jones und Elvis am nächsten kam. Sein Einstimmungslied zum Elvis-Block „Viva Las Vegas“ ging unter die Haut und bei Songs wie „Wooden Heart“, „Love me Tender“ oder „Hound Dog“ hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen. Aber auch mit Schmalz in der Stimme konnte Stöckl punkten, als er zum Beispiel Roy Blacks „Ganz in Weiß ….“ anstimmte. Das wechselnde Outfit der Akteure und eine gekonnte Lichtführung sorgten für eine authentische Stimmung. Stöckl kennt sein Publikum, denn als er fragte, ob auch Männer da seien, kam ein bescheidenes „ja“, bei der Frage nach den Frauen aber wurde es laut

Armin Stöckl wurde begleitet von den Geschwistern David. Die Schwestern sind „staatlich geprüfte Musicaldarstellerinnen“ und hatten bereits etliche Fernsehauftritte. Sehr professionell sorgten sie mit ihren Gesangs- und Tanzeinlagen für den entsprechenden „Background“.
Aber auch der Solopart von Franzi David als Marylin Monroe und Stöckl als Dean Martin war bewegend und einer der Höhepunkte des Konzerts, zumal sich als Gag auch noch der Rock des weißen Kleides wie bei Marylin Monroe bauschte.
Sängerin Janet Kyeyune war stimmlich hervorragend. Ihre Lieder von Whitney Houston waren dem Original fast ebenbürtig. Last but not least war Bernd Kiederer mit von der Partie. Der vielseitige Künstler überzeugte mit Frank Sinatras „New York“. Auch mit „Azzurro“ oder „Besame Mucho“ konnte er brillieren. Stöckl setzte mit dem Sinatra-Welthit „My Way“ noch eins drauf. Nur die laut Umfragen beliebtesten Oldies waren in der Show zu hören und die Liste der hochkarätigen Interpreten war lang.
Der Hit-Abend in der Karl-Diehl-Halle war für die Besucher ein Erlebnis und deshalb bedankte sich das Publikum mit langanhaltendem Applaus. 

N-Land Hans Brinek
Hans Brinek