217 Akzeptanzstellen

Zwei Jahre Heimatgutschein Nürnberger Land: Das ist die Bilanz

Vor zwei Jahren gaben Landrat Armin Kroder und Michael Kläver von der Sparkasse Nürnberg (rechts) den Startschuss zum Heimatgutschein. | Foto: HZ-Archiv2022/11/HeimatgutscheinLAU-oh-01012021.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Er ist ein gemeinsamer Mosaikstein hin zur digitalen Einkaufsstadt, der Heimatgutschein. Das landkreisweite Angebot erweist sich nach zwei Jahren als etabliert in der heimischen Shoppingwelt.

Ganz ohne Skepsis lief der Start des Heimatgutscheins für das Nürnberger Land von „Pegnitz-Zeitung“, „Der Bote“ und „Hersbrucker Zeitung“ im Oktober 2020 nicht ab. Sollte er eine Konkurrenz für bestehende Gutschein-Systeme werden und sich überhaupt durchsetzen können? Er konnte!

Und das zeigen die aktuellen Zahlen: Bis Ende Oktober dieses Jahres wurden knapp über 26.000 Gutscheine im Wert von 660.000 Euro verkauft. Erworben haben ihn die Kunden entweder online oder in einer der 20 Verkaufsstellen, die sich über den Landkreis verteilen. Auch die 217 Akzeptanzstellen aus Gastronomen, Dienstleistern und Einzelhändlern sind im ganzen Nürnberger Land zu finden.

Diese Kombination aus digital, analog und breiter örtlicher Abdeckung macht den Heimatgutschein nicht nur für Einzelpersonen interessant, sondern auch für Arbeitgeber. Denn deren Mitarbeiter wohnen meist nicht im Arbeitsort und können den Gutschein so auch vielleicht direkt vor der Haustür einlösen. Und auch für die Arbeitnehmer bietet das kleine Kärtchen einen Vorteil: Es ist komplett steuer- und sozialabgabenfrei.

Für die Mitarbeiter

So können Unternehmen ihre Wertschätzung in Form eines Heimatgutscheins bis 50 Euro monatlich als steuerfreien Sachbezug oder maximal drei Mal pro Jahr bis zu 60 Euro für einen persönlichen Anlass – wie Geburtstag oder Jubiläum – ausdrücken. Das geht online sogar im eigenen Design oder aktuell mit drei vorgefertigten Weihnachtsmotiven als A6-Klappkarte.

Wer sich für den Sachbezug an Mitarbeiter entscheidet, der kann sich im Arbeitgeberportal einen eigenen, kostenlosen Account anlegen. So werden die Gutscheine verwaltet, dokumentiert, abgerechnet und automatisiert an die Mitarbeiter ausgegeben – in Kürze direkt aufs Handy.

Möglich macht das alles nicht nur die Unterstützung durch den Landkreis, sondern auch durch die Sparkasse Nürnberg. „Im Heimatgutschein bündelt sich ein landkreisweites attraktives Angebot an Handel, Gastronomie und Kultur, das für die Lebensqualität vor Ort wichtig ist“, findet Michael Kläver, stellvertretendes Vorstandsmitglied. Von Beginn an ist das Unternehmen Premiumpartner und hat die Partnerschaft nach den ersten beiden Jahren verlängert. Denn: „Er hat sich gut etabliert und findet immer mehr Akzeptanz. Als Sparkasse unterstützen wir auch weiterhin den Heimatgutschein, weil uns das Wohl der Region, ihrer Menschen und Betriebe am Herzen liegt.“

Das freut auch Landrat Armin Kroder, denn er findet, dass der Gutschein eine sehr gute Möglichkeit ist, um die lokalen Unternehmen zu unterstützen: „Wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Einkäufe in der Heimat erledigen, stärkt das nicht nur unsere Wirtschaft, es sorgt auch dafür dass unsere Innenstädte und die Gemeinden belebt sind und weiterhin attraktiv bleiben.“ Dabei denkt Kroder zudem an die Umwelt. Stichwort: kurze Wege. „Ich persönlich finde, dass der Heimatgutschein immer eine schöne Geschenkidee ist, denn es gibt mittlerweile vielfältige Möglichkeiten diesen einzulösen.“

Infos zum Arbeitgeberportal gibt es unter https://www.heimatgutschein.com/community/industry und zum Heimatgutschein generell unter www.heimatgutschein.com

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