Brief an Minister

Winkelhaids Bürgermeister legt sich in Sachen Umspannwerk mit Habeck an

Michael Schmidt legt im Zoff um das Schreiben aus Berlin nach. | Foto: Blinten2023/01/winkelhaid-michael-schmidt-umspannwerk.jpeg

WINKELHAID – Michael Schmidt setzt dem Wirtschaftsminister eine Frist. Der Kommunalpolitiker fordert vom Vize-Kanzler in Sachen Information zu Juraleitung und Umspannwerk eine „Begegnung auf Augenhöhe“.

Bürgermeister Michael Schmidt lässt sich nicht gefallen, wie das Wirtschaftsministerium auf seine Schreiben in Sachen Juraleitung und Umspannwerk reagiert. Er hat sich mit einem Brief erneut direkt an Wirtschaftsminister Robert Habeck gewandt und macht darin seinem Unmut Luft.

Wie berichtet, hat das Ministerium zunächst nicht auf einen sechsseitigen Brief reagiert, in dem Schmidt die Situation vor Ort darstellt. (Diesen Artikel finden Sie hier auf NN.de im Abo-Bereich) Erst als der Winkelhaider Rathauschef nachhakte, kam nach zehn Wochen eine Antwortmail aus Berlin, adressiert nicht an Schmidt, sondern an den Bauamtsleiter der Gemeinde Winkelhaid. Unterzeichnet war die Antwort aus Berlin von einem „Team für Bürgerdialog“.

Was sich Schmidt wünscht

Die Art und Weise, wie das Wirtschaftsministerium hier mit einem Bürgermeister kommuniziert, ärgert Schmidt. Er wünscht sich, dass bei künftigen Schreiben aus dem Ministerium Ansprechpartner genannt sind und die Briefe persönlich unterschrieben werden. Verzichten kann er als langjährig in der Kommunalpolitik engagierter Bürgermeister auf Ratschläge, wie er seine Rolle bei der Energiewende gegenüber der Bevölkerung wahrnehmen sollte.

„Wir erwarten von Ihnen eine Begegnung auf Augenhöhe“, schreibt Schmidt an Habeck und setzt eine Frist für die Beantwortung seines Schreibens. Bis zum Freitag, 20. Januar, will er eine Reaktion aus dem Wirtschaftsministerium haben

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