ALTDORF - Die „NachhaltICHkeitsarena“, eine interaktive Wanderausstellung der AOK Bayern, ist im Leibnitz-Gymnasium in Altdorf eröffnet worden. Laut Landratsamt Nürnberger Land wird die Ausstellung im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen präsentiert und behandelt Fragen zum CO₂-Gehalt von Lebensmitteln, zur Problematik von Mikroplastik und zu gesundheitlichen Auswirkungen dieser Phänomene.
Die Ausstellung setzt auf praktisches Lernen statt theoretischer Vermittlung. An sechs Mitmach-Stationen können Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren und erkunden. Zur Verfügung stehen ein digitaler Kühlschrank, Experimente zu Mikroplastik sowie interaktive Module zu Ernährung, Bewegung und Klimaschutz. Die Ausstellung zeigt Verbindungen zwischen Ernährung und Klima auf.
Landrat Kroder warnt vor Lebensmittelverschwendung
Die Eröffnung wurde durch den stellvertretenden Schulleiter Dr. Jan Hörnig, den AOK Direktor Claus Eitel, Landrat Armin Kroder und Altdorfs Bürgermeister Martin Tabor gestaltet. Nach Grußworten folgte ein Rundgang durch die Ausstellung, bei dem Schülerinnen und Schüler die einzelnen Stationen präsentierten.
Landrat Kroder berichtete, dass er auf einem Bauernhof aufgewachsen sei und gelernt habe, Lebensmittel richtig zu verwerten. Er betonte, dass viele Lebensmittel deutlich länger genießbar sind als angegeben. Kroder kritisierte, dass heute zu viel zu schnell weggeworfen wird. Bürgermeister Tabor, ein ehemaliger Gastronom, dankte der AOK und der Schule für ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit.
NachhaltICHkeitsarena stoppt am Gymnasium Lauf
Die Ausstellung behandelt konkrete Alltagsfragen wie die Wahl des Verkehrsmittels für den Schulweg, Konsumverhalten und Auswirkungen individueller Entscheidungen auf Klima und Gesundheit. In der Station „Teller oder Tonne“ wird gezielt gezeigt, welche Lebensmittel noch gegessen werden können und welche weggeworfen werden sollten.
In der kommenden Woche zieht die NachhaltICHkeitsarena zum Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium in Lauf weiter. Die Koordination der Schulbeteiligungen wird durch Ulrike Luber vom Landratsamt Nürnberger Land organisiert.
