NÜRNBERGER LAND – Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr, Feuerwehr, THW, BRK, des Gesundheitsamtes sowie des Katastrophenschutzes im Landratsamt sind erneut zu einem Treffen zum Bevölkerungsschutz zusammengekommen.
Im Mittelpunkt stand der Austausch über aktuelle Entwicklungen sowie zu gemeinsamen Herausforderungen im Katastrophen- und Zivilschutz. Durch die enge Abstimmung zwischen Behörden und Hilfsorganisationen soll sichergestellt werden, dass im Ernstfall schnell, koordiniert und effektiv gehandelt werden kann.
Die N-Land Blaulichtkarte
Angesichts der veränderten weltpolitischen Lage seit dem letzten Treffen sei es wichtig, den Bevölkerungsschutz weiter zu stärken und widerstandsfähiger zu werden, betonte Landrat Armin Kroder. „Die Menschen im Nürnberger Land müssen sich darauf verlassen können, dass wir in Krisen handlungsfähig sind.“
Ein wichtiger Baustein sei das neue Zentrum für Ausbildung, Resilienz und Vorsorge (ZARV) in Hohenstadt. Dieses werde künftig unter anderem als Schulungsstandort und Fahrzeughalle für die Feuerwehr dienen, aber auch bei Großschadenslagen die örtliche Einsatzleitung beherbergen.
Auch innerhalb der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) wurden wichtige Fortschritte erzielt. Aktuell zählt die Einheit 93 Mitglieder – zahlreiche Neuzugänge konnten hier aus der Belegschaft des Landratsamtes hinzugewonnen werden.
