Erinnerungskultur

Jugendliche des PPG Hersbruck bei Medieninstallation für Dokuzentrum beteiligt

Die Schüler erklärten Oberbürgermeister Marcus König eine Medieninstallation zur Filmemacherin Leni Riefenstahl.
Die Schüler erklärten Oberbürgermeister Marcus König eine Medieninstallation zur Filmemacherin Leni Riefenstahl. | Foto: Olga Henich2026/05/Die_Schueler_erklaerten_Oberbuergermeister_Marcus_Koen.jpg

HERSBRUCK – Schülerinnen und Schüler des Paul-Pfinzing-Gymnasiums haben an der Eröffnung der Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nürnberg teilgenommen und dabei einen eindrucksvollen Moment historischer Auseinandersetzung und Erinnerungskultur erlebt.

Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Dokumentationszentrums, das sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und dessen Folgen auseinandersetzt. Für die Jugendlichen bot sich die Gelegenheit, Geschichte nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern sie unmittelbar vor Ort zu erleben und einzuordnen, schreibt das Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände in einer Pressemeldung.

Eine besondere Rolle kam dabei den Schülerinnen und Schülern selbst zu: Sie hatten die Möglichkeit, Oberbürgermeister Marcus König eine Medieninstallation zur Filmemacherin Leni Riefenstahl zu erläutern. Dabei erklärten sie Inhalte, Kontext und Zielsetzung der Installation. Die neu gestalteten Ausstellungsbereiche verbinden historische Informationen mit modernen Vermittlungsformen und regen dazu an, sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Besonders die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler machte deutlich, wie wichtig eigenständiges historisches Arbeiten und Präsentieren im Lernprozess ist, betont das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in seinem Schreiben.

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