NÜRNBERGER LAND – Wie arbeiten Polizeidiensthunde im Einsatz, und welche Ausbildung durchlaufen Mensch und Tier, bevor sie gemeinsam auf die Suche nach Drogen, Sprengstoffen oder vermissten Personen gehen? Antworten erhielten die Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamts Nürnberger Land bei einem Besuch der Diensthundestaffel der Polizei.
Die Zentrale Diensthundestaffel Mittelfranken hat ihren Sitz in Nürnberg und gehört organisatorisch zur „Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken“. Zu Beginn des Besuchs stellte Thilo Pirzer die vielfältigen Aufgaben der Diensthundestaffel vor.
Die Mitglieder der FüGK erfuhren dabei Wissenswertes über die Auswahl und Ausbildung der Hunde sowie über die intensive Vorbereitung der Hundeführer. Erfolgreiche Polizeiarbeit in diesem Bereich beruht auf dem besonderen Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund.
Ice erschnüffelt Sprengstoff
Im Anschluss folgte eine Live-Demonstration, bei der Hundeführerin Sabrina Gottschalk und ihre Malinois-Hündin „Ice“ ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellten. Die Hündin erhielt die Aufgabe, drei zuvor versteckte Sprengstoffproben zu finden. Innerhalb kurzer Zeit spürte sie alle Verstecke auf und zeigte sie ihrer Führerin an.
Für die Mitglieder der FüGK bot der Besuch eine wertvolle Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines besonderen Aufgabenbereichs der Polizei zu werfen. Die Anwesenden zeigen sich dankbar gegenüber der Diensthundestaffel für die informative und interessante Vorstellung ihrer Arbeit.
Info: Wer sich für die Arbeit mit Diensthunden begeistert und eine besondere Herausforderung im Polizeidienst sucht, kann sich bei der Diensthundestaffel bewerben. Informationen zu den Voraussetzungen sowie zum Bewerbungsverfahren sind unter www.team.polizei.bayern.de verfügbar.
