Auf 30 Hektar

Waldarbeiten südlich von Schwaig: Vorübergehende Sperrungen möglich

Immer mehr Kiefern sind von Misteln befallen. Gerade in Trockenperioden ist das ein Problem für die Bäume. Die Bayerischen Staatsforsten reagieren nun darauf. (Symbolfoto)
Immer mehr Kiefern sind von Misteln befallen. Gerade in Trockenperioden ist das ein Problem für die Bäume. Die Bayerischen Staatsforsten reagieren nun darauf. (Symbolfoto) | Foto: Robin T. Cowen/stock.adobe.com2026/08/AdobeStock_459528739-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – „Forstliche Arbeiten“, wie es in einer Pressemitteilung heißt, führen die Bayerischen Staatsforsten ab Montag auf einer rund 30 Hektar großen Fläche von Schwaig, im Bereich Vogelherd durch.

Für einen Zeitraum von voraussichtlich zwei Wochen werden nach Informationen des Unternehmens Bäume gefällt. Ziel des Hiebs sei es, das Wachstum von Laubbäumen auf sogenannten Verjüngungsflächen zu fördern. Dafür müssen ältere Stämme weichen.

Man plane, so die Staatsforsten, klimatolerante und standortangepasste Baumarten „einzubringen“. Das soll die Zukunft des Waldbestands im Vogelherd sichern.

Misteln sind ein Problem

Ein weiterer Schwerpunkt sei es, stark von Misteln befallene Kiefern zu fällen. Auch dieses Problem hängt mit dem Klimawandel zusammen: Die Mistel ist ein Halbschmarotzer. Sie zapft die Leitbahnen der Kiefer an, um ihren Wasserbedarf zu decken. Dies erzeugt im Wirt gerade im Sommer einen umso größeren Trockenstress. Gut veranlagte und vitale Bäume wolle man durch gezielte Kronenpflege fördern oder als sogenannte Überhälter erhalten.

Im fraglichen Bereich kann es in den nächsten beiden Wochen zu vorübergehenden Sperrungen von Forststraßen und -wegen kommen. Die Staatsforsten versprechen: „Sollten die Wege durch die Maßnahme beeinträchtigt werden, bringen wir diese im Anschluss an die Maßnahme wieder in Ordnung.“ 

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