HERSBRUCK – Die Jugendfeuerwehren des Landkreises haben sich am 11. Juli der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr gestellt. In Hersbruck zeigten die Jugendlichen auch bei dieser Prüfung wieder sehr gute Leistungen.
Für die Jugendlichen ist die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehren das höchste und auch eines der anspruchsvollsten Abzeichen, das sie in ihrer Jugendfeuerwehrlaufbahn ablegen können. In diesem Jahr konnten die Gruppen dabei erstmals wahlweise zu neunt oder zu sechst, also in Gruppen- oder Staffelstärke antreten. Die Bewertung erfolgt bei dieser Prüfung als Einheit, und zwar sowohl bei der Ausführung der Aufgaben als auch beim gemeinsamen Auftreten. Das ist eine der Besonderheiten gegenüber den anderen Abzeichen der Jugendfeuerwehr.
Zu bewältigen gilt es bei diesem Abzeichen sowohl Aufgaben aus dem feuerwehrtechnischen als auch aus dem sportlichen Bereich, auch das ist eine Besonderheit. So mussten die Jugendlichen neben einem Löschangriff mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer, bei dem viele Grundlagen des Feuerwehrhandwerks gefragt waren, und dem Kuppeln einer langen Schlauchleitung bei der sogenannten „Schnelligkeitsübung“ auch beim Staffellauf und Kugelstoßen ihre Leistung als Team unter Beweis stellen. Zusätzlich muss auch eine Theorieprüfung absolviert werden.
Gut vorbereitet
Die insgesamt 62 Jugendlichen aus 15 Feuerwehren waren auch in diesem Jahr durch ihre Jugendwarte wieder sehr gut vorbereitet. Vor den Augen der Schiedsrichter zeigten sie, dass man auf die Jugendfeuerwehren im Landkreis zählen kann. Und so konnten am Ende alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Abzeichen nach bestandener Prüfung in Empfang nehmen. Nach der Sommerpause steht für die Jugendfeuerwehren dann mit der Abnahme der Jugendflamme Stufe 3 das nächste Highlight an.
