Aktionen

Flagge zeigen zum „Tag gegen Gewalt an Frauen“

Die Teilnehmerinnen der Aktion auf dem Schnaittacher Marktplatz. Sie hissten die Flaggen (im Hintergrund) mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt“. Ähnliche Veranstaltungen gab es auch in Lauf. | Foto: Wadehn2022/11/6f8356c748e0077dd4ae5683bfcd1620f3db73eb_max1024x.jpeg

LAUF/SCHNAITTACH – In Lauf und Schnaittach wehten am Freitag Fahnen als Zeichen für Frauen- und Menschenrechte. Dazu fanden verschiedene Aktionen statt.

Die Flaggen „Frei leben – ohne Gewalt“ wurden am Freitag sowohl in Schnaittach als auch in Lauf vor den Rathäusern, an der Pfarrei St. Otto und vor der Caritas-Verwaltung gehisst. Am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“, dem 25. November, werden weltweit Aktionen durchgeführt für Frauen, die Opfer von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt geworden sind.

Hedwig Hacker, seit 26 Jahren Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Frauen und Kinder in Not“, zeigte an beiden Orten zusammen mit weiteren sozial engagierten Frauen Solidarität mit den Opfern und wies auf deren Leid hin: „Wir müssen zusammenhalten und ein deutliches Zeichen setzen gegen Diskriminierung, Gewalt und Unterdrückung von Frauen und Mädchen.“

Pitterlein: Werte verteidigen

Schnaittachs Bürgermeister Frank Pitterlein (CSU) mahnte zur Verteidigung unserer Werte. Noch immer gebe es Staaten, die Frauen- und damit Menschenrechte ignorierten. Er wies unter anderem auf die Frauenbewegung im Iran hin. Sie trete beispielhaft dem Unrecht entgegen. Auch in Deutschland gebe es „noch viele Baustellen“, so Pitterlein. 80 Prozent der Gewalttaten ereigneten sich im häuslichen Umfeld.

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