Welche Regeln gelten jetzt?

Die wichtigsten Beschlüsse des aktuellen Corona-Gipfels

Was ändert sich nach dem Corona-Gipfel
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Die Ministerpräsidenten der Länder trafen sich in Berlin zum Corona-Gipfel. Eine einheitliche Entscheidung beim Beherbergungsverbot ließ jedoch auf sich warten. Hierauf konnten sie sich einigen:

Wo die Infektionszahlen steigen (spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen) wird es eine „ergänzende Maskenpflicht“ geben. Beispielsweise könnten hier Fußgängerzonen betroffen sein

Bei Treffen und Feiern gibt es neue Beschränkungen: Ab 35 Neuinfektionen ist die Teilnehmerzahl bei Feiern auf 25 Personen draußen und 15 in Privaträumen beschränkt. Ab 50 Neuinfektionen soll diese auf 10 Personen im öffentlichen Raum und maximal 10 Personen aus zwei Hausständen in privaten Räumen reduziert werden. Hinzu kommt eine generelle Kontaktbeschränkung von maximal zehn Personen in der Öffentlichkeit.

Zum Thema Sperrstunde und Alkoholverbot empfehlen Bund und Länder dort, wo sich die Inzidenzen oberhalb von 35 bewegen, eine Sperrstunde in der Gastronomie einzuführen. Zudem sollen weitere Auflagen und Kontrollen folgen. Ab 50 Neuinfektionen gibt es eine verbindliche Sperrstunde ab 23 Uhr.

Fruchten diese Maßnahmen innerhalb von 10 Tagen nicht, sprich: die Infektionen steigen weiter an, wird weiter verschärft. Dies würde zu Kontaktbeschränkungen von maximal 5 Personen im öffentlichen Raum und zuhause führen.


Wie es aus bayerischer Sicht weitergeht, erfahren wir ab 14 Uhr in einer Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder. Mehr dazu dann in unserem Liver-Ticker.

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