NÜRNBERGER LAND – „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen“ – diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch die Landesversammlung der Frauen-Union Bayern in Essenbach in Niederbayern. Dass Frauen dabei nicht die „Schätzchen“, sondern ein echter Schatz der CSU sind, machte auch die Delegation aus dem Nürnberger Land deutlich: mit eigenen Anträgen, inhaltlicher Arbeit und klaren Positionen.
Mit dabei waren FU-Kreisvorsitzende Petra Lorenz, ihre Stellvertreterin Nina Bezold, die ehemalige Bundes- und Europaabgeordnete Marlene Mortler sowie Gabriele Commertz (FU Schnaittach) und Christina Gößwein (FU Lauf). FU-Landesvorsitzende und Sozialministerin Ulrike Scharf (MdL) rückte besonders die Chancen der nächsten Generation in den Mittelpunkt und forderte, der frühkindlichen Bildung höchste Priorität einzuräumen. Ministerpräsident Markus Söder sprach über die aktuellen politischen Herausforderungen und den notwendigen Reformkurs für Deutschland. Stillstand könne keine Antwort sein – zugleich müssten Reformen die Menschen mitnehmen und neue Perspektiven schaffen.
„Die richtigen Weichen stellen“
„Wir müssen heute die richtigen Weichen stellen, damit die nächste Generation morgen noch alle Chancen hat – bei Bildung genauso wie bei wirtschaftlicher Stärke und gesellschaftlichem Zusammenhalt“, betonte die stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Nina Bezold. Gerade bei der frühkindlichen Bildung würden entscheidende Grundlagen lange vor der Einschulung gelegt.
Die Delegation aus dem Nürnberger Land gestaltete die Landesversammlung aktiv mit. Petra Lorenz stellte als Vorsitzende die Ergebnisse der Projektgruppe „Medien und Digitalisierung“ vor und brachte damit zentrale Zukunftsthemen in die Beratungen ein. Gabriele Commertz setzte mit eigenen Anträgen konkrete Impulse dafür, wie die Frauen-Union ihre Gremienarbeit und Beteiligungsmöglichkeiten weiter verbessern kann.
Für die Frauen-Union Nürnberger Land steht nach der Landesversammlung fest: „Frauen müssen Politik nicht nur begleiten, sondern mitgestalten – mit Sachverstand, Erfahrung und kreativen Ideen. Denn ohne Frauen ist kein Staat zu machen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
