ALTDORF – Am „Tag der Regionen“ hat das Altdorfer Doktorsgärtlein einen regelrechten Besucheransturm erlebt. Mehr als 800 Gäste besichtigten den malerischen botanischen Garten hinter dem Museum in der Neubaugasse 5 mit seinen über 400 verschiedenen Heilpflanzen und Kräutern.
Die Anlage, die von der städtischen Gärtnerin Jutta Hirschmann sehr sorgfältig mit großem Sachverstand gepflegt wird, ist zugleich eine versteckte Oase der Stille inmitten der historischen Altstadt und wird gelegentlich für Veranstaltungen genutzt. Das Doktorsgärtlein erinnert an den ehemaligen, großen Universitätsgarten „Hortus Medicus“. Dieser bestand zwischen 1626 und 1809 an anderer Stelle, außerhalb der Stadtmauern im Süden der Stadt, unweit des heutigen Gartens. Das Areal in der Nähe des Wichernhauses ist heute weitgehend überbaut, nur wenige Reste sind noch auffindbar.
Noch bis November
In diesem Jahr können Interessierte das Doktorsgärtlein noch an allen Samstagen und Sonntagen bis einschließlich 1. November jeweils von 14 bis 16 Uhr besichtigen. Der Zugang zum Garten erfolgt über das angrenzende Museum, das derzeit neu konzipiert wird. Aktuell sind dort außer dem Garten nur die Fossiliensammlung zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Info: Im nächsten Jahr ist das Doktorsgärtlein ab Mai wieder geöffnet.
