Antrittsbesuch

Bau zweier Schießanlagen im Landkreis

Die neue Führungsspitze der mittelfränkischen Polizei zu Besuch bei Landrat Armin Kroder: rechts Präsident Gernot Rochholz, links sein Vize Ulrich Rothdauscher.
Die neue Führungsspitze der mittelfränkischen Polizei zu Besuch bei Landrat Armin Kroder: rechts Präsident Gernot Rochholz, links sein Vize Ulrich Rothdauscher. | Foto: Landratsamt2026/06/csm_2026-06-11_Besuch_Polizeipraesident_3bf174d242.jpg

NÜRNBERGER LAND - Der neue Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Mittelfranken, Gernot Rochholz, und sein Stellvertreter Ulrich Rothdauscher haben Landrat Armin Kroder im Landratsamt Nürnberger Land besucht. Im Mittelpunkt des Kennenlernens standen aktuelle sicherheitsrelevante Themen sowie die weitere Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landkreis.

Der aus dem Nürnberger Land stammende Rochholz steht seit 1. Februar an der Spitze des Polizeipräsidiums Mittelfranken, nachdem er zuvor bereits als Vizepräsident tätig war. Sein Stellvertreter Ulrich Rothdauscher wechselte aus Oberfranken nach Nürnberg. Durch seine vorherige Tätigkeit im Polizeidienst in München bringt er praktische Einsatzerfahrung mit.

Beide nutzten den Besuch für einen Austausch über aktuelle Entwicklungen und gemeinsame Projekte im Landkreis. Ein zentrales Thema war das geplante Polizeieinsatztrainingszentrum in Schwaig. Die Planungen für das Projekt, das künftig rund 3000 Polizeibeamten für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen soll, schreiten voran. Im ersten Bauabschnitt sind unter anderem Büro- und Verwaltungsflächen sowie die erste von zwei Schießanlagen vorgesehen. Kroder sicherte dem Vorhaben die Unterstützung des Landkreises zu.

Um die Zusammenarbeit zu vertiefen, wurde angeregt, künftig einmal jährlich ein gemeinsames Abstimmungsgespräch zwischen dem Landratsamt und den Polizeidienststellen im Landkreis durchzuführen. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen frühzeitig zu besprechen und die Kooperation weiter auszubauen. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass dies vor allem in Hinblick auf mögliche Bedrohungslagen sinnvoll sein könne. „Die Anforderungen an Polizei, Verwaltung und Sicherheitsbehörden ändern und verschärfen sich stetig. Darauf müssen wir angemessen reagieren. Umso wichtiger ist ein enger und regelmäßiger Austausch zwischen allen Beteiligten. Das Landratsamt wird die Polizei auch künftig als verlässlicher Partner unterstützen“, betonte Kroder. 

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