ALTDORF – Der Wertstoffhof in Altdorf (Typ A) wird umfassend modernisiert und zukunftsfähig gemacht. Damit die Entsorgung während der Bauphase weiterhin möglich bleibt, nimmt auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Interimslösung den Betrieb auf. Durch den nahe gelegenen Interims-Wertstoffhof bleiben die Wege kurz und das Entsorgungsangebot grundsätzlich erhalten, auch wenn am Interims-Standort einige Anpassungen notwendig sind.
Der bisherige Wertstoffhof ist am Freitag, 17. Juli, zum letzten Mal geöffnet. Ab dem 18. Juli sind aufgrund des Umzugs auf das Interims-Areal keine Anlieferungen mehr möglich. Die Eröffnung des Interims-Wertstoffhofs auf dem gegenüberliegenden Gelände ist derzeit voraussichtlich für Dienstag, 28. Juli, geplant.
„Da es bei den Baumaßnahmen zu Verzögerungen kommen kann, sind kurzfristige Änderungen möglich“, teilt das Landratsamt dazu mit. Sollte sich der Öffnungstermin ändern, wird die Behörde dies rechtzeitig bekanntgeben.
Was gleich bleibt, was sich ändert
Die Öffnungszeiten bleiben weitgehend unverändert. Da es sich um eine Übergangslösung handelt, werden die Abläufe jedoch bei Bedarf angepasst. Am Montag bleibt der Wertstoffhof geschlossen (wie bislang), dienstags bis freitags hat er von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 18 Uhr geöffnet, am Samstag von 8 bis 12 Uhr. Auch hier gilt: Die letzte Annahme ist bis 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeit möglich.
Durch die kleinere Fläche am Interims-Standort ergeben sich allerdings Änderungen im Betrieb: Die Anlieferung am Interims-Standort wird ausschließlich für private Haushalte möglich sein. Gewerbliche Anlieferungen können in dieser Zeit nicht angenommen werden. Sie sind weiterhin am Wertstoffhof in Neunkirchen am Sand oder über andere, gewerbliche Entsorgungsanlagen möglich.
Auch bei den Fahrzeugen wird um Beachtung gebeten: Zugelassen sind Pkw und einachsige Anhänger. Größere Fahrzeuge wie Transporter oder Sprinter sowie Tandemanhänger können aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden.
Was nicht angenommen wird
Zudem können vorübergehend einige Abfallarten nicht angenommen werden. Dazu zählen insbesondere Elektrogroßgeräte, Gipsabfälle (Ytongsteine), Photovoltaik-Module, Asbest und künstliche Mineralfasern (KMF). Für Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke, Herde, Waschmaschinen besteht weiterhin die Möglichkeit der Sperrmüllabholung. Alternativ können diese am Wertstoffhof in Neunkirchen am Sand abgegeben werden.
Bei größeren Mengen an Bauabfällen empfiehlt sich die Beauftragung eines Containerdienstes. Für besondere Abfälle bestehen folgende Alternativen: Grüne Engel (KMF) sowie NGV (Asbest). Die Bezahlung erfolgt am Interims-Standort ausschließlich bargeldlos per EC-Karte. Der Interims-Wertstoffhof ist für die Dauer der Bauphase vorgesehen und bleibt bis zur Fertigstellung des neuen Wertstoffhofs auf der gegenüberliegenden Seite in Betrieb.
„Ziel ist es, die Entsorgung während der Bauzeit so zuverlässig und bürgernah wie möglich aufrechtzuerhalten“, teilt das Landratsamt mit. Das Team der Abfallwirtschaft bittet deshalb darum, aufgrund der veränderten Situation etwas mehr Zeit einzuplanen und mit gegenseitiger Rücksichtnahme zu einem reibungslosen Ablauf beizutragen.
Info: Über die Entwicklungen während der Bauphase informiert das Landratsamt auf seiner Homepage nuernberger-land.de unter Serviceleistungen.
