Verein aus Burgthann unterstützt

Ping-Pong-Parkinson bringt Betroffene in die Sporthallen

Unabhängig von den eigenen Fähigkeiten: Bei Ping-Pong-Parkinson hat jeder Spaß am Sport. | Foto: Bernd Burghardt2022/02/SportMitParkinson.jpeg

BURGTHANN – Der Verein PingPong-Parkinson in Burgthann bietet Tischtennis für jedermann mit Parkinson an. Die persönliche Eignung spielt dabei keine Rolle, sondern die Freude am Sport.

Die Diagnose Parkinson ist für alle Betroffenen zunächst ein Schock. Morbus Parkinson ist eine voranschreitende Krankheit, unheilbar und mit mehr als sechs Millionen Betroffenen die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung der Welt. Der Verein PingPong-Parkinson hat sich zur Aufgabe gemacht, Tischtennis für jedermann mit Parkinson, völlig unabhängig von der persönlichen Eignung, anzubieten.

Rund 400 000 Betroffene

Der Verein möchte die rund 400 000 in Deutschland von Parkinson Betroffenen von den Sofas – und der häufigen Isolation – wegbringen, hinein in die Sporthallen und damit unter Menschen. Bundesweit gibt es bereits über 100 Ping-Pong-Parkinson-Stützpunkte, zu denen jetzt mit dem neu eingerichteten Stützpunkt beim TSV Burgthann wieder einer mehr gehört.

Der Abteilungsleiter Tischtennis, Gerald Heß, war sofort bereit, Ping-Pong-Parkinson zu unterstützen: „Man muss als Abteilung immer offen für Neues sein und darf keine Berührungsängste haben. Wir integrieren die Ping-Pong-Parkinsongruppe in unseren Trainingsbetrieb. Hier ist es problemlos möglich, auch Anfänger gut an den Sport heranzuführen.“

Auch der Regionsleiter Bayern von Ping-Pong-Parkinson, Sven Trautner, ist froh, einen weiteren Standort in Bayern zu haben. „Es ist schön zu sehen, wie die Standorte sich vermehren. Trotz der schwierigen Corona-Situation gelingt es uns, weitere Vereine auf unsere Seite zu ziehen.“

Kontakt:

Jeder, der an Parkinson erkrankt ist, kann sich bei Sven Trautner oder Gerald Heß melden und die individuellen Möglichkeiten besprechen, per Mail an [email protected] oder [email protected]

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