Mit Maske zum SSV Dietershofen

Nur mit Maske geht es an den Schießstand in Dietershofen. | Foto: privat2020/06/SSV-Diet.jpg

DIETERSHOFEN – Keine Gau-, Bezirksrundenwettkämpfe und Meisterschaften – aber immerhin Training. „Das ist wichtig, denn nur so können die Schützen das Niveau halten“, freut sich Roland Dietrich über die Corona-Lockerungen.

Denn bis vor kurzem war es im aktiven SSV Dietershofen und dem Schützenheim am Stöppacher Berg ruhig gewesen. „Die Corona-Pandemie hatte unser Vereinsleben gestoppt.“ Zumindest fast. Während der Sportbetrieb ruhte, baute Schützenbruder und Schreinermeister René Bär die schon lange geplante neue Küche ein. Im Kugelfang des 25-Meter-Standes nisteten sich Rotschwänzchen ein und zogen ihre fünf Jungen auf. „Als wir das entdeckt haben, haben wir den Stand neben dem Nest gesperrt“, erzählt Dietrich. Derweil verwandelte die Vegetation den Pistolenstand in eine „grüne Hölle“, sagt Dietrich schmunzelnd.

Mittlerweile dürfen die Schützen wieder aktiv sein. „Die Vorgaben im Umgang mit der Corona-Pandemie werden sehr genau eingehalten und umgesetzt“, betont er. Abstand sowie Mund-Nasen-Schutz seien selbstverständlich. Unter den Regelungen wird auch das Pflastern vor dem Pistolenstand – wohl im dritten Quartal, so Dietrich – nachgeholt werden: „Im Frühjahr war das leider nicht möglich.“

Die Fertigstellung wollte der Verein eigentlich im Rahmen des Gemeindeschießens der Gemeinde Kirchensittenbach feiern. „Das wird nun mit einem separaten Termin gemacht.“ Und darauf freue man sich schon, „denn der Zusammenhalt wird beim SSV Dietershofen sehr groß geschrieben“.

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