Kreisliga 2: Sportklub gewinnt in Rupprechtstegen und hat Weingarts nun in Reichweite

Die SKL-Reserve jagt den Tabellenführer

Der Laufer Dominik Bürner wird hier von einem Rupprechtstegener im Mittelfeld unschön von den Beinen geholt. Foto: J. Ruppert2016/10/Lauf-2-Burner.jpg

ERLANGEN/PEGNITZGRUND (fab) —In der Kreisliga gewinnt der SK Lauf II in Rupprechtstegen mit 1:3 und erhöht somit den Druck auf die DJK Weingarts. Der Spitzenreiter kommt beim immer stärker werdenden SC Eckenhaid nämlich nur zu einem schmeichelhaften 1:1-Remis und hat zudem noch ein Spiel mehr auf dem Konto, als die Laufer Elf. Weiterhin muss sich der TSV Neunhof nach einer 0:2-Führung, die bis zur 92. Spielminute bestand hatte, am Ende mit einem Punkt begnügen. Der Aufsteiger aus Osternohe teilt sich nach einem 0:0 mit Pottenstein die Punkte und rangiert somit weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz.

SV Osternohe – TSC Pottenstein 0:0 (0:0) — Gleich drei Mal verhinderte das Aluminium am Sonntagnachmittag einen Sieger der Partie Osternohe gegen Pottenstein. Dabei begannen beide Teams temporeich und schonten sich weder in den Laufduellen, noch in den Zweikämpfen. Im ersten Abschnitt begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe, wenngleich die Gäste aus Pottenstein die zwingenden Tormöglichkeiten hatten. So kamen diese gleich zwei Mal im Strafraum aus dem Gewühl heraus zum Abschluss. Zunächst rettete die Querlatte für den Aufsteiger, im Anschluss der Pfosten. Auf der anderen Seite war es Osternohes Lindwurm, der Gästekeeper Meyer mit einem satten Drehschuss prüfte. Ohne Torerfolg ging es dann in die Kabinen.
Im zweiten Abschnitt war das Spiel mehr und mehr zerfahren. Auf beiden Seiten kamen die Zuspiele ungenau und Kontergelegenheiten wurden leichtfertig vergeben. In Minute 65 dann die größte Chance für die Hausherren einen Dreier mitzunehmen. Einen berechtigten Handelfmeter sprach der gut leitende Unparteiische Biedermann nämlich den Osternohern zu. Trainersohn Gerstacker schnappte sich die Kugel, trat an und setzte das Leder an den Pfosten des Pottensteiner Gehäuses. In der Schlussphase kam keine Mannschaft mehr gefährlich vors gegenerische Tor, weshalb es unterm Strich beim gerechten 0:0-Unentschieden blieb.
Tore: Fehlanzeige. Schiedsrichter:  Michael Biedermann. Zuschauer: 90.

DJK Weingarts – SC Eckenhaid 1:1 (1:0) — Mit dem Sieg in der letzten Woche gegen Ermreuth kehrte Leben in die Eckenhaider Mannschaft zurück. Von Beginn an taten sich die Hausherren deshalb schwer ins Spiel zu kommen. Eckenhaid hingegen drängte auf ein frühes Tor. Letztendlich war es aber die Heimelf, die mit 1:0 in Führung ging. Leikam konnte nach 31 Minuten auf Vorlage von Drummer aus kurzer Distanz ins rechte Eck einlochen. Nach dem Führungstreffer blieben Torchancen Mangelware.
Aus den Kabinen gekommen war Eckenhaid die wachere Mannschaft. Nach einem Fehlpass von Link schnappte sich Eckenhaids Cittadini die Kugel und lief alleine auf Schlussmann Nüssel zu. Mit einem satten Linksschuss überwand er den Keeper der Hausherren durch dessen Hosenträger zum 1:1-Ausgleich. Danach verloren die Gastgeber komplett den Faden und die Gäste waren drauf und dran das Führungstor zu erzielen. In der Schlussphase fing sich Weingarts dann nach einigen vergebenen Gelegenheiten der Gäste wieder, weshalb es beim aus Sicht der favorisierten Heimelf schmeichelhaften 1:1-Remis blieb.
Tore: 1:0 (31.) Leikam, 1:1 (58.) Cittadini. Schiedsrichter: Holger Fenner. Zuschauer: 100.

SC Rupprechtstegen – SK Lauf II 1:3 (0:2) — Schon nach elf gespielten Minuten gingen die Gäste durch Lebrecht in Führung, welcher einen Foulelfmeter sicher zum 0:1 verwandelte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später entschied der Unparteiische erneut auf Strafstoß für Lauf. Diesmal behielt Heimkeeper Herrmann die Oberhand und verhinderte so einen höheren Rückstand in der frühen Phase der Partie. Rupprechtstegen kam das erste Mal nach 14 Minuten gefährlich vor das Gästetor, doch Haas verpasste eine Hereingabe knapp. Kurz vor der Halbzeit dann das 0:2 für die Laufer Reserve. Zum dritten Mal zeigte Schiedsrichter Müller auf den Punkt. Diesmal trat Kapitän Schober an und versenkte die Kugel sicher.
Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff der Anschlusstreffer für die Gastgeber. Nach mustergültiger Vorarbeit von Gerstacker vollstreckte Sahin und stellte auf 1:2. Kurz darauf hatte der SCR sogar die Chance zum Ausgleich, doch Deinzer verpasste das Tor nach seinem Abschluss um wenige Zentimeter. Die Heimelf machte nun Druck auf den Ausgleich und hielt gegen starke Laufer dagegen. Die beste Möglichkeit in Minute 62: Ein Schuss von Stiegler prallte vom Pfosten zurück ins Feld, doch der Nachschuss von Sahin flog in die Wolken. Die Vorentscheidung dann in Minute 83. Laufs Lebrecht bekam den Ball im Strafraum und schloss überlegt ins linke untere Eck ab. Danach geschah nicht mehr viel und Lauf konnte die Begegnung für sich entscheiden.
Tore: 0:1 (11./FE) Lebrecht, 0:2 (39./FE) Schober, 1:2 (48.) Sahin, 1:3 (83.) Lebrecht. Schiedsrichter: Tobias Müller. Zuschauer: 80.

TSV Brand – TSV Neunhof 2:2 (0:0) — Zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit kosten den TSV Neunhof den so wichtigen Auswärtsdreier. Dabei verschlief die Truppe von Coach Schlagbaum den Beginn der Partie und durfte sich bei Schlussmann Momber bedanken, welcher nach zwei Minuten eine hundertprozentige Chance der Brander vereitelte. Danach machte beide Mannschaften erschreckend wenig für das Spiel und ohne weitere annähernd gefährliche Torraumszenen ging es in die Kabinen.
Nach der Halbzeitpause schienen die Neunhofer wacher und nahmen das Heft des Handelns in die Hand. In Minute 62 wurde der Aufwand dann belohnt. Ein Bilderbuch-Konter über rechts führte zum verdienten 0:1-Führungstreffer. Auch danach bestimmten die Gäste die Partie und konnten in der 88. Spielminute sogar auf 0:2 erhöhen. Ein direkt verwandelter Freistoß ins Torwarteck sorgte im Neunhofer Fanlager für Siegesstimmung. Doch die Heimelf steckte die Köpfe nicht in den Sand und zeigte Moral. In der vierminütigen Nachspielzeit traf Wilfling doppelt und sorgte so für einen glücklichen Punktgewinn aus Sicht der Brander. Zunächst kam er nach einem Konter im Neunhofer Strafraum frei zum Abschluss. Im Anschluss stieg er nach einem Eckball am kurzen Pfosten am höchsten und nickte ein. Der Unparteiische Arnold beendete mit dem Ausgleich die Partie, bei welcher für den abstiegsgefährdeten TSV Neunhof weitaus mehr drin gewesen wäre.
Tore: 0:1 (62.), 0:2 (88.), 1:2 (90.+2), 2:2 (90.+4) Wilfling. Schiedsrichter: Patrick Arnold. Zuschauer: 150.

N-Land Fabian Waldmann
Fabian Waldmann