Schießsport

Das war der Jugendcup des SV 1610 Hohenstadt

Das kleine Finale des Hohenstädter Jugendcups gewann Tim Deierl gegen Finja Lederer (links), das Duell um den Sieg Tobias Meyer (rechts) gegen Shirin Schmidt. | Foto: J. Ruppert2021/11/redwebGro-e.jpg

HOHENSTADT – Beinahe hätte Shirin Schmidt dem Favoriten ein Bein gestellt. Erst beim siebten von zehn Durchgängen ging Tobias Meyer in Front und entschied den Jugendcup des SV 1610 Hohenstadt mit 94,6 Ringen für sich. In der Altersstufe darunter holte sich Carlotta Knabe Position eins.

Schützenmeister Klaus Bauer durfte zwölf Sportler seines Vereins an den Ständen begrüßen. Die Älteren mussten sich ähnlich wie beim „Vorbild“ Gaujugendcup für die Endrunde qualifizieren. In Gruppe eins war Tobias Meyer erwartungsgemäß der Beste und bezwang im Duellmodus mit einzeln angesagten Schüssen, Musik im Hintergrund und Zuschauern seine Konkurrenten Finja Lederer, Bastian Ulherr und Moritz Kramer. Shirin Schmidt lag in ihrer Riege vor Tim Deierl, Sebastian Höfler und Rebecca Kramer.

Kleine Schwächephase

Im Finale zielte Shirin Schmidt zunächst ausgezeichnet. Die Wertungen ihrer Versuche lagen zunächst zwischen 8,8 und 10,6 Ringen. Allerdings blieb ihr Tobias Meyer auf den Fersen und dank seiner 10,7 stand es nach sechs Runden 57,4 zu 57,3. Dann aber nutzte der 16-Jährige eine kleine Schwächephase seiner Kontrahentin und hatte am Ende als Jugendcupsieger 3,9 Zähler Vorsprung.

Tim Deierl krönte seine exzellente Vorstellung im kleinen Finale mit einer 10,9 und insgesamt 99,7 Ringen. Das Resultat der Viertplatzierten Finja Lederer (95,0), der vier Zehner glückten, konnte sich ebenfalls sehen lassen. Dahinter folgten Sebastian Höfler und Bastian Ulherr.

Bei den Neulingen, die erst seit dieser Saison an den Runden Fernwettkämpfen teilnehmen, wählte Klaus Bauer das System Jeder-gegen-Jeden. Die konstanteste Leistung zeigte die elfjährige Carlotta Knabe mit drei Erfolgen. Im dritten Duell machte sie dank ihrer 85,4 Punkte im Vergleich mit Raphael Liebegott (82,9) alles klar. Die anderen gewannen jeweils einen Zweikampf. Die beste Feinwertung und dadurch Rang zwei schaffte Raphael Liebegott vor Ben Bauer und Dominik Gabruk.

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