Spiel der Woche

„Purer Abstiegskampf“ im Derby

Er wird beim Rückspiel am Ostermontag sicher nicht dabei sein: Marco Lauterbach (Mitte) hat beim Fußball derzeit eine Studienpause eingelegt. | Foto: kk2016/03/tsvwinkelhaidtsvochenbruckvorschau.jpg

OCHENBRUCK — „Purer Abstiegskampf“, so beschreibt es Winkelhaids Abteilungsleiter Markus Lang. Und tatsächlich steht einiges auf dem Spiel, wenn der TSV Ochenbruck am Ostermontag den TSV Winkelhaid zum Nachbarschaftsduell empfängt. Aktuell trennen die beiden abstiegsgefährdeten Teams in der Tabelle nur vier Zähler.

Die tabellarisch bessere Ausgangslage hat dabei die Winkelhaider Elf inne. Mit 18 Punkten auf dem Konto rangiert der TSV knapp überm Strich auf Rang zehn der Kreisliga, zehrt dabei aber vor allem von seinem starken Saisonbeginn.

Ab dem siebten Saisonspiel zeigte die Formkurve dann jedoch stark nach unten und auch die ersten beiden Partien nach der Winterpause gingen verloren. „Wir wissen um unsere Situation“, redet sich Lang die Lage nicht schön. „Konditionell sind wir zwar fit, doch vorne fehlt uns momentan die Durchschlagskraft.“

Lauterbach setzt aus

Da trifft es sich schlecht, dass Torgarant Marco Lauterbach aktuell nur sporadisch trainieren und spielen kann: „Marco studiert in München und ist deshalb nicht immer verfügbar.“ Diese Lücke sollen fortan die Diaco-Brüder füllen. Dennis, der Jüngere von beiden, zeige laut Lang schon gute Ansätze, jedoch könne man von ihm mit seinen 18 Jahren keine Wunder erwarten. Der ältere Bruder Marcel, der nun schon in seine vierte Saison beim TSV geht, bewies mit einem Sechserpack gegen Meckenhausen bereits seine Torgefahr und kann dies aus Sicht seines Abteilungsleiters gerne im Derby wiederholen.

Das sähe Georg Beck freilich ungern. Der 60-jährige Übungsleiter des TSV Ochenbruck, aktuell mit 14 Punkten auf Relegationsrang zwölf platziert, sieht sowohl das Derby, als auch die folgenden Partien allesamt als „Endspiele“ an.

Dabei muss er zunächst jedoch auf zwei seiner Leistungsträger verzichten. Sowohl Abwehrchef Josef Baum als auch Spielführer Julian Heyn sind verletzt und müssen am Osterwochenende passen.

Personalnot im Moor

Obwohl er wegen der Tabellensituation, seinem kleinen Kader und den Verletzungssorgen allen Grund zu jammern hätte, gibt sich Georg Beck trotzig: „Und wenn nur elf Mann übrig bleiben: Wir werden alles in die Waagschale werfen, um im Derby und in den folgenden Spielen drei Punkte zu holen.“

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