Wie ein Aufblühen der Liebe

Foto: Stephanie Wittmer/ stephaniewittmer. ch/dpa-mag2022/02/Valentinstag_703.jpg

Rosen und Valentinstaggehören
für viele Liebenden zusammen.
Für Corinna Hölzel vom Bund für
Umwelt und Naturschutz Deutschland
nicht unbedingt. Denn es gibt
Alternativen, die zur Jahreszeit passen.

Langguth

Wendler

Sträuße mit Schneerosen und Weiden-
kätzchen, die sie mit getrockneten
Strohblumen, Zinien, Dahlien und
Gräsern kombiniert. „Wenn man die
Stiele der Trockenblumen mit Wachs
umschließt, können sie ohne
Probleme mit den anderen im Wasser
stehen“, sagt die Schweizer Farmer-
floristin, die nur das in ihren Sträußen
und Bouquets nutzt, was ihr Garten
ihr im Überfluss im Februar bietet.

Genau wie Maja Bartholet setzt Malin
Lüth im badenwürttembergischen
Müllheim auf Trockenblumen. Mit
Blumendraht bindet sie getrockneten
Rittersporn, Silbertaler und Stroh-
blumen an Zweigen fest – als Pseudo-
blüten. Bei den Frischblumen hofft die
Flowerfarmerin auf die ersten
Anemonen, die im ungeheizten
Folientunnel wachsen. Ein klein wenig
lässt sich der Natur auf die Sprünge
helfen. So lassen sich zum Beispiel
Frühlingsblüher wie Tulpen, Krokusse, Schachbrettblumen, Hyazinthen
und Traubenhyazinthen im Topf im
Haus vortreiben. Frische Zweige von
Forsythie, Magnolie, Zaubernuss,
Weide und Obstgehölzen wie Kirsche,
Apfel und Zierquitte schlagen aus,
wenn sie im Warmen in einer Vase
mit Wasser stehen.

Cafe Bauer
Blumen Meer

Üppig oder minimalistisch werden
dafür Trockenblumen auf einem gold-,
silbern- oder messingfarbenen
Metallring gebunden, im vollen
Umfang oder nur teilweise. Auch
hierfür hat die Slowflower-Gärtnerin
eine romantische Interpretation
parat: „Getrocknete Rosen stehen
für die Liebe, der Ring darin für die
Unendlichkeit.“
mag

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