Mit verkaufsoffenem Sonntag

Zeidlermarkt: Feucht lädt zum Mittelalterfest

Auch die Zaubershow ist beim Zeidlermarkt in Feucht wieder dabei. | Foto: Privat2022/04/zeidlermarkt.jpeg

FEUCHT – Am Sonntag, 8. Mai, findet der Zeidlermarkt nach zweijähriger Corona-Pause wieder statt. Was alles geboten wird.

Am Muttertag im Kettenhemd – wer Lust hat, diesen Jahrestag mal ganz anders zu begehen, sollte sich auf den Weg nach Feucht machen. Dort lockt im Ortszentrum ein Mittelaltermarkt. Und noch dazu kann man viele Präsente in den örtlichen Geschäften finden, die am verkaufsoffenen Sonntag einladen.

Los geht es am Sonntag, 8. Mai, um 12.45 Uhr, wenn an der Reichswaldhalle der 10. Zeidlermarkt offiziell eröffnet wird. Organisator Alexander Hommel sagt: „Wir freuen uns, dass wir nach zwei Jahren Zwangspause den Menschen endlich wieder etwas bieten können!“ Der Ehrenvorsitzende des Arbeitskreises Feuchter Gewerbe hat neben einem mittelalterlichen Lagerleben weitere Programmpunkte geplant.

Geschichten und eine Verhaftung

Im Zeidelmuseum gibt es zwischen 13 Uhr und 18 Uhr Führungen zur honigsüßen Geschichte der Zeidlerei. Feucht war einst ein Zentrum der Bienenhaltung. Die Feuchter Zeidler waren Honigsammler und Imker, die den süßen Honig aus dem umgebenden Reichswald gewannen und ihn zu einem wichtigen Bestandteil der berühmten Nürnberger Lebkuchen machten. Auch die Fremdenführerin Daniela Semann erzählt beim Gang durch den Ort viel Wissenswertes zur Feuchter Geschichte.

Ein mittelalterlicher Märchenerzähler und eine Märchenburg warten auf alle Kinder, und die Wallensteiner aus Altdorf werden wieder einen prominenten Politiker verhaften – man darf gespannt sein, ob er freigekauft wird. In der Haupt- und Pfinzingstraße herrscht ein buntes Treiben von der Drechselstube bis zur Teppichweberei.

Verkaufsoffener Sonntag in Feucht

Außerdem lockt der verkaufsoffene Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr. Parkmöglichkeiten gibt es am Kirchweihplatz – oder man kommt gleich mit dem Fahrrad und von außerhalb mit der S-Bahn.
Vieles ist geboten – aber eines gibt es nicht: Aus Rücksicht auf die Opfer des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wird auf Kampfszenen verzichtet, deshalb gibt es keine Schau- oder Ritterkämpfe.

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