Ein Treff fürs Dorf

VORRA – Das alte Feuerwehrhaus von Alfalter soll nicht leerstehen. Der Vorraer Gemeinderat billigte den Entwurf zum Umbau in ein Dorfgemeinschaftshaus. Jetzt werden die Pläne der Regierung in Ansbach vorgelegt. Denn für den Treff im Dorf soll es Mittel aus der laufenden Dorferneuerung geben.

In Absprache mit den örtlichen Vereinen sei eine sinnvolle Vorplanung entstanden, so Bürgermeister Volker Herzog bei der Vorstellung der Pläne für das Dorfgemeinschaftshaus in Alfalter. Neben Küche, WC und Vorratsraum sind eine Getränketheke und Garderoben eingeplant. Zudem sind insgesamt 48 Sitzplätze vorgesehen. Der Eingang befindet sich unmittelbar neben dem Zugang zum bereits bestehenden neuen Feuerwehrhaus. Die Maßnahme wird im Rahmen der Dorferneuerung beantragt, Zuschüsse vom Amt für ländliche Entwicklung sind zu erwarten.

Neue Fenster

Die Besitzer (Erd- und Dachgeschoss) des ehemaligen Schulhauses in Artelshofen hatten den Antrag gestellt, entsprechend den Vorgaben des Denkmalschutzes die Fenster in der Erdgeschosswohnung erneuern zu dürfen. Die Holz-Kastenfenster kosten voraussichtlich 16 000 Euro. Gemäß den von der Gemeinde 2006 verabschiedeten Zuschussrichtlinien bei Sanierungsmaßnahmen denkmalgeschützter Gebäude wird die Maßnahme mit 620 Euro bezuschusst. Kenntnis nahmen die Gemeinderäte vom Tekturplan – energetische Modernisierung des Grundschulgebäudes – bzw. vom Brandschutznachweis. Zudem informierte die Verwaltung, zu welchem Zeitpunkt die einzelnen Gewerke wie Dachdeckungs-, Abdichtungs- und Klempnerarbeiten und Wärmeschutzverbund ausgeführt werden.

Deponie wird abgedeckt

Für die Abdeckungsarbeiten an der stillgelegten Bauschuttdeponie an der Stöppacher Straße wurde der Auftrag vergeben. Der Billigstbieter, ein Bauunternehmer aus der Oberpfalz, wird zum Angebotspreis von 156 000 Euro in den kommenden drei Jahren die Deponie rekultivieren. Der Zeitplan richtet sich aber auch danach, in welchem Umfang Abdeckmaterial zur Verfügung stehen wird.

Zum Schutz für Leben, Gesundheit und Eigentum anderer oder der öffentlichen Reinlichkeit haben Hundehalter Maßnahmen zu treffen, um jede mögliche von ihren Tieren ausgehende Gefahr zu verhüten. Dazu, so die neue Verordnung über das Halten von Hunden, zählen auch unzumutbare Störungen durch häufiges Bellen. Von Hunden verursachte Verunreinigungen auf öffentlichen Straßen und Wegen sind unverzüglich zu beseitigen. Zuwiderhandlungen können mit bis zu tausend Euro Geldbuße belegt werden. Mit der Verschärfung der aus dem Jahre 2003 stammenden Satzung will der Gemeinderat die in allen Ortsteilen zu beobachtenden Missstände wie streunende Hunde, Kothaufen an Weges- und Wiesenrändern, Dauergebell zur Nachtzeit usw. besser in den Griff bekommen. Zum Antrag des Besitzers eines Wasserkraftwerks auf Errichtung von Grundwasser-Messstationen gibt es aus gemeindlicher Sicht keinen Grund, die ablehnende Haltung zu ändern. Über diese einstimmig getragene Meinung wird das Landratsamt – Abt. Wasserrecht – benachrichtigt. Vor Beratung des Haushalts 2010 informierte Bürgermeister Herzog das Gremium über die Feststellung des Ergebnisses der Haushaltsrechnung 2009. Trotz der Einbrüche bei der Einkommensteuer sei man vergangenes Jahr „mit einem blauen Auge davongekommen “. Die Einnahmen bei der Gewerbesteuer seien stabil geblieben und die Zuschüsse für durchgeführte Maßnahmen wie erwartet eingetroffen. Es sei deshalb erfreulich, dass man 131 000 Euro zur allgemeinen Rücklage zuführen habe können. Diese Summe stünde nun im heurigen Haushalt auf der Einnahmenseite zur Verfügung.

Siegfried Fuchs

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren