Gemeinderat Vorra

Der Friedhofsvorplatz in Alfalter soll hübscher werden

Der Friedhofsvorplatz in Alfalter soll im Zuge der Dorferneuerung umgestaltet werden. | Foto: S. Fuchs2020/06/redwebAlfalter-Vorplatz-Friedhof.jpg

VORRA – In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hat Bürgermeister Volker Herzog die Ausführungsplanung für den Friedhofsvorplatz in Alfalter vorgestellt. Für die Maßnahme wird eine Förderung im Rahmen der derzeit laufenden Dorferneuerung Alfalter/Düsselbach beantragt.

Die eingangs angekündigte rasche Verabschiedung mehrerer „Formalien“, darunter die Beschlussfassung über die Geschäftsordnung, nahm dann doch knapp 45 Minuten in Anspruch. Zunächst erläuterte der Rathauschef ausführlich die Aktualisierung des „Arbeitsinstruments für Gemeinderäte und Bürgermeister“, dann folgten Anregungen und Änderungswünsche der Gemeinderäte.

So baten einige CSU-Räte die Tagesordnung für öffentliche Sitzungen spätestens am fünften und nicht erst am vierten Tag vor der Sitzung bekannt zu machen und zu versenden. Angesprochen wurden unter anderem auch die Ankündigung der Tagesordnung auf der Gemeinde-Homepage sowie Fristen für die Protokolle und die Kenntnisnahme der Niederschriften aus den nicht-öffentlichen Sitzungen.

Fünf Euro mehr

Regelmäßiger Sitzungstag ist der erste Dienstag im Monat, Beginn 19.30 Uhr. Das Sitzungsgeld wurde von 25 auf 30 Euro für diese Wahlperiode erhöht.

Als Beauftragte für Senioren und Menschen mit Behinderung wurde Ute Kirschner-Voß benannt, als Beauftragte für Angelegenheiten von Schülern und Jugendlichen die Gemeinderätinnen Stefanie Setschödi und Johanna Seitz, als Vertreterin des Bürgermeisters für den Vorstand im Verfahren zur Flurneuordnung und Dorferneuerung Alfalter/Düsselbach die Gemeinderätin Sonja Prütting vorgeschlagen. Als Sprecher der CSU-Fraktion wurde Bernd Müller, als Sprecher der SPD-Fraktion Jörg Mielewski und als Sprecherin der Freien Wähler Sonja Prütting benannt.

Bürgermeister Herzog stellte anhand eines Planentwurfs die Neugestaltung des Friedhofsvorplatzes in Alfalter vor. Insgesamt handelt es sich um eine rund 100 Quadratmeter große Fläche zwischen Gehsteig und Friedhofsmauer. In Abstimmung mit dem Kirchenvorstand wird ein graues Betonpflaster verlegt, wie es bereits am Dorfplatz verwendet wird. Im Zugangsbereich zur Kirche wurde ein Kleinpflaster vorgeschlagen mit bündigem (barrierefreiem) Anschluss an das Höhenniveau im Friedhof.

Anstelle einer Einfassung mit Betonrandsteinen erfolgt dort eine seitliche stufenlose Absenkung. Und anstelle von Pflanzrabatten zwischen Pflaster und Friedhofsmauer werden auf Wunsch zwei Pflanztröge – von der Kirchenverwaltung gepflegt – und zwei Bänke aufgestellt. An der Parksituation wird sich nichts ändern.

Bauhof packt an

Für den Zuschussantrag beim Amt für Ländliche Entwicklung wurden von der Planungsgesellschaft Knüpfer Gesamtkosten von 23 800 Euro ermittelt. Weil die Arbeiten vom gemeindlichen Bauhof ausgeführt werden, werden lediglich Material- und Planungskosten in Höhe von brutto 12 170 Euro in Rechnung gestellt.

Die Bodenbelagsarbeiten in der Dachgeschoss-Wohnung (rund 82 Quadratmeter) im Rathaus belaufen sich einschließlich Material laut Angebot einer Hersbrucker Fachfirma auf knapp 6000 Euro. Der Bauhof erhält einen „Stiga-Frontsichelmäher“ zum Angebotspreis von rund 12 000 Euro. Die Vergaben erfolgten jeweils einstimmig.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren