Auszeichnung für Metropolregion

Region setzt auf Fairtrade

Daumen hoch für die faire Metropolregion – und mitten drin die Vertreterin der Stadt Hersbruck, Christl Schäfer-Geiger. | Foto: T. Geiger2017/02/7889908.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Die Europäische Metropolregion Nürnberg ist im Umfeld der Messe BioFach als „Fairtrade-Region“ ausgezeichnet worden. Der Verein Transfair verlieh den Titel, den Hersbruck als Stadt seit 2012 trägt, an rund 80 Landräte, Bürgermeister, Vertreter von Schulen und Wirtschaft sowie Weltladen-Mitarbeitende.

Transfair, eine unabhängige Organisation aus kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, zeichnet seit 2009 Kommunen für ihr Engagement zum fairen Handel aus. Grundlage bilden fünf Kriterien, unter anderem das Angebot von Fair-Trade-Produkten und Aktionen in Einzelhandel und Gastronomie sowie in Schulen, Vereinen und Kirchen. Mit 524 Einzelhandelsbetrieben, 221 gastro-nomischen Betrieben und 166 öffentlichen Einrichtungen ist dies in der Region mehr als erfüllt.

Für Ratsvorsitzenden Landrat Armin Kroder nur ein Meilenstein: „Die Auszeichnung ist für uns vor allem Ansporn, den Gedanken des Fairen Handels weiter auszubauen, um so die Metropolregion zum Vorreiter und Impulsgeber auf diesem Gebiet zu machen.“
In der Metropolregion sind bereits 32 Städte, Landkreise und Gemeinden mit dem Titel Fairtrade-Town ausgezeichnet worden oder aktuell in der Bewerbungsphase. Im Nürnberger Land sind dies neben Hersbruck, das den Titel bereits seit 2012 trägt, noch Schwarzenbruck und Altdorf. Feucht ist derzeit in der Bewerbungsphase.

Und es gibt 27 „Fairtrade Schools“ und zwei „Fairtrade Universitys“ – darunter das Altdorfer Leibniz-Gymnasium. Die Grete-Schickedanz-Grundschule Hersbruck und die Grundschule Schwarzenbruck bewerben sich derzeit darum, in den Kreis der Schulen aufgenommen zu werden, die sich für fairen Handel einsetzen.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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