Beschluss im Kreisausschuss

Mehr PV- Anlagen auf Schuldächern

Schub für die Energiewende: Die Kreisräte geben Stadt- und Gemeindewerken die Möglichkeit, PV-Anlagen auf allen 30 Dächern der kreiseigenen Gebäude zu installieren – wenn sie denn daran Interesse haben. | Foto: digitalstock/stock.adobe.com2021/10/AdobeStock-35330742-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Künftig können alle 30 Dächer von kreiseigenen Gebäuden wie Schulen oder Landratsamt mit Photovoltaik-Anlagen der jeweiligen Stadt- oder Gemeindewerke ausgestattet werden. Einen entsprechenden Beschluss haben der Kreis- und der Bauausschuss einstimmig getroffen.

Die Stadt- und Gemeindewerke sind ans Landratsamt herangetreten und haben Interesse an den Flächen bekundet. Der Landkreis will die Dächer exklusiv zur Verfügung stellen, die Vertragslaufzeit soll 20 Jahre betragen. Der erzeugte Strom soll direkt in den Schulen genutzt werden.

Bisher gibt es auf sechs der 13 kreiseigenen Schulen Sonnenkraftmodule, die in der Spitze 320 Kilowatt Strom erzeugen können. Auf den noch freien Dächern der Landkreisimmobilien – dazu gehört auch der Kreisbauhof in Reichenschwand – könnte ähnlich viel Strom hinzukommen.

Die Grünen äußerten sich in der Sitzung positiv über den Schritt. „Wir sind froh, dass sich endlich mal etwas bewegt“, formulierte es Margit Kießling. Das Interesse der Stadtwerke gebe es noch nicht lange, sagte Kreiskämmerer Werner Rapp auf Nachfrage. Sonst hätte auch einer früheren Nutzung aller freien Dächer nichts im Wege gestanden.

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