Erster PZ-Reisefilmpreis für Norwegen

PZ-Verleger Lambert Herrmann überreicht dem Sieger Thomas Pförtsch den ersten Laufer Reisefilmpreis, beobachtet von den anderen Teilnehmern Gerald Keilwerth, Petra Rupp, Reiner Förster und der Organisatorin Gabi Kaiser. Foto: Fischer2010/11/11687_New_1290530463.jpg

LAUF — „And the winner is: Thomas Pförtsch aus Schnaittach!“ Mit diesen Worten überreichte der Verleger der Pegnitz-Zeitung, Lambert Herrmann, im „PZ-KulturRaum“ den ersten „Laufer Reisefilmpreis“, eine Trophäe in Form eines kleinen Globus. Pförtsch, der 46-Jährige begeisterte Hobbyfotograf, gewann das Publikum mit seinen eindruckvollen Aufnahmen aus Norwegen für sich.

An vier Abenden hatten sich vier Fotografen mit Diavorträgen (ein Film war zum Auftakt leider noch nicht dabei) um den Laufer Reisefilmpreis beworben. Neben Thomas Pförtsch noch Gerald Keilwerth aus Lauf, Reiner Förster aus Dietenhofen und Petra Rupp aus Schnaittach. Zwei Veranstaltungen der neuen Reihe waren ausverkauft, viele Besucher kamen zwei oder drei Abende hintereinander, und einmal mehr erwies sich das Publikum als sehr reisekundig.

Umgekehrt hat der Laufer Reisefilmpreis gezeigt, dass hier beileibe nicht mehr nur Amateure zum Zuge kommen und modernste Technik Standard ist. So erlebten die Besucher die professionelle Norwegenschau in HD-Qualität und digitaler Projektion, wie auch den Vortrag über Kanada von Reiner Förster. Dass aber auch der klassische Diavortrag noch seinen Reiz hat, bewies Gerald Keilwerth mit seinen beiden Leica-Projektoren. Das Publikum genoss die Bilder aus Mexiko und ließ sich auch durch die nostalgischen Geräusche beim Diawechsel nicht stören. Etwas Pech hatte die einzige Frau im Quartett: Petra Rupp aus Schnaittach konnte ihren Ägyptenvortrag erst mit einer halben Stunde Verspätung starten, weil die Technik zunächst nicht mitspielte. Trotzdem blieben alle Zuschauer bis zum Schluss und dankten es der Fotografin, dass sie das Land am Nil wirklich hautnah zeigte.

Eines sei auf jeden Fall bei allen Vorträgen deutlich geworden, stellte PZ-Verleger Lambert Herrmann fest, die Liebe der Amateurfilmer zu den von ihnen bereisten Ländern. Und weil eben auch Mitmachen belohnt werden sollte, erhielten alle Teilnehmer noch einen Anerkennungspreis.

Gewonnen aber haben auch Besucher, die bei der Abstimmung mitmachten. Je zwei Eintrittskarten für den nächsten Reisefilmvortrag von Walter Költsch am 18. März gehen an: Herta Goltermann aus Lauf, Lilly Vogel aus Lauf, Peter Lenz aus Schnaittach und Susanne Schwarz aus Kersbach.

Der Siegervortrag von Thomas Pförtsch wird im Januar nochmal im „KulturRaum“ zu sehen sein. Dabei hat der Gewinner noch zwei weitere Reisevorträge, über die Toscana und die Pyrenäen, in der Tasche. Und könnte sich damit gleich für den Reisefilmpreis 2011 bewerben.

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