Unser täglich Brot

Die diesjährigen Erstkommunionkinder in Hersbruck zusammen mit Religionslehrer Matthias Schneider-Deuchler (links), Pastoralreferentin Ursula Clasen und Stadtpfarrer Wunnibald Forster. Foto: G. Wiesner2012/04/5_2_1_2_20120416_KOMM.jpg

HERSBRUCK (gw) – 14 Buben und fünf Mädchen konnten am gestrigen Sonntag in der katholischen Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau“ in Hersbruck das Fest ihrer Erstkommunion feiern. In vielen evangelischen Gemeinden stand die Konfirmation an (siehe dazu Berichte Seite 6).

Nach dem Einzug in die Kirche begrüßte Stadtpfarrer Wunnibald Forster die Kinder und ihre Angehörigen. Zu Beginn der Gottesdienstfeier wurden an der Osterkerze die Kerzen der Kommunionkinder angezündet. Danach erneuerten die Kommunikanten das Taufgelöbnis.

„Das Brot des Lebens“ war das Thema der Predigtausführungen des Stadtpfarrers. Ausgehend von dem Evangeliumstext aus dem Johannes-Evangelium betonte Forster, dass dies eine der zentralen Aussagen der Botschaft Jesu ist. Im Vaterunser lautet die vierte Bitte: „Unser tägliches Brot gib uns heute.“

Das bedeutet, dass die Menschen Brot als Nahrungsmittel benötigen. Diese Vaterunser-Bitte, so Pfarrer Forster, meint aber mehr als das materielle Lebensmittel Brot. Dazu zählen auch Dinge wie Freundschaft, Liebe oder Gemeinschaft und Geborgenheit.

Die unscheinbare Gestalt eines kleinen Brotes nimmt Jesus, um sich den Menschen zu schenken. In der Eucharistiefeier verwandelt der Geist Gottes dieses Brot in den Leib Christie. In diesem Brot ist seine Person verborgen gegenwärtig. Jede Messfeier ist ein Gedächtnismahl, in der wir eingeladen sind, mit Gott Gemeinschaft zu haben. Diese Mahlgemeinschaft nennen wir Kommunion. Gott kommt uns hier ganz nahe und das gibt unserer Seele Kraft. Die Eucharistiefeier ist deshalb auch eine Danksagungsfeier. Das Brot des Lebens ist somit das wertvollste Kommuniongeschenk.

Wie in den vergangenen Jahren wurden die Kinder in Gruppen auf die Feier der Erstkommunion vorbereitet. Heuer begleiteten in drei Gruppen jeweils 2 Mütter die Kinder auf diesen Festtag hin.

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