Jahreshauptversammlung

Übersichtliche Bilanz der Feuerwehr Hersbruck

Im offenen Geräteraum der Feuerwehr Hersbruck fiel die Jahreshauptversammlung deutlich kleiner aus als in den Vorjahren. Die Ehrungen der Mitglieder durften trotz allem nicht fehlen. | Foto: Feuerwehr Hersbruck2021/07/redwebBild-4.jpg

HERSBRUCK – Mit Verspätung fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hersbruck in der offenen großen Fahrzeughalle im Gerätehaus statt. Ein Anlass, um die langjährigen Mitglieder zu ehren, aber auch, um auf die Arbeit der Feuerwehr aufmerksam zu machen und sie zu würdigen.

Die Jahreshauptversammlung fiel kleiner als sonst üblich aus. Es war neben den aktiven Mitgliedern nur Bürgermeister Robert Ilg als oberster Dienstherr und die zu ehrenden Jubilare eingeladen. Auf weitere Einladungen innerhalb der „Blaulichtfamilie“, also Rettungsdienste, Polizei oder Ortsteilfeuerwehren, wurde verzichtet.

Nur drei Veranstaltungen

Vorsitzender Norbert Winkler berichtete aufgrund der anhaltenden Pandemie von einem spärlichen Vereinsjahr 2020. Bis auf drei Veranstaltungen von Januar bis März war danach kein Vereinsleben mehr möglich. Gemeinsam mit zweitem Vorsitzendem Philip Deckert zeichnete Winkler die langjährigen Vereinsmitglieder Hardy Abramek für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit und Klaus Weber und Fritz Höpfl für 50 Jahre Mitgliedschaft aus.

Auch Armin Steinbauer, der erst im Vorjahr zum neuen Kommandanten gewählt wurde, berichtete von einem ruhigeren 2020: Die über 100 aktiven Feuerwehrdienstler, darunter 15 Jungen und ein Mädchen und 86 Erwachsene (78 Männer, acht Frauen), leisteten in 164 Einsätzen rund 2400 Einsatzstunden ab. Das war deutlich weniger als in den vergangenen Jahren mit etwa 200 Einsätzen und deutlich über 3000 Einsatzstunden. Ein Grund dafür war unter anderem die Corona-Pandemie: Lehrgänge, Schulungen oder Prüfungen waren kaum möglich. Etliche Übungen konnten anfangs gar nicht und zum Ende hin nur in Kleingruppen stattfinden.

Extra Termin

Die Kameraden Adrian Ehmer und Jochen Weinmann wurden für 10 Jahre, die Feuerwehrdienstleistenden Sebastian Günther, Roland Haas und Eva Seidenfaden für 20 Jahre sowie Norbert Bundil und Christian Bader sogar für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

Die Kameraden Ralf Amann, Gerd Georgi und Gerhard Wild werden zusammen mit den noch ausstehenden Ehrungen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst aus dem vergangenen Jahr (Wolfgang Dehling, Erich Seibold, Thomas Schwab und Norbert Winkler) gesondert in einem eigenen Rahmen nachgeholt.

Eine Stufe nach oben

Zusammen mit seinem Stellvertreter Maximilian Fabinger sprach der Kommandant zahlreiche Beförderungen aus: Simon Bauer, Louis Dehlung und Yannick Schößwender wurden zu Feuerwehranwärtern, Marcel Arnold, Cem Basusta, Max Köster, Christoph Schulien und Barbara Kanyasi zu Feuerwehrmännern beziehungsweise zur Feuerwehrfrau befördert. Adrian Ehmer, Lukas Fritsch, Niklas Marienfeld, Tobias Trummer, Jochen Weinmann und Konstantin Weiß sind nun Oberfeuerwehrmänner, Michael Schwab ein Hauptfeuerwehrmann. Andreas Bauer, Florian Gerhard, Christopher Leikauf und Michael Scharbert wurden zu Löschmeistern, Christian Bader zum Oberlöschmeister und Maximilian Fabinger zum Oberbrandmeister befördert.

Abschließend dankte der Kommandant den nicht anwesenden Vertretern der Blaulichtfamilie, seinen Abteilungsleitern und Führungskräften, allen Feuerwehrdienstleistenden und Vereinsmitgliedern und der Stadt Hersbruck für die stetige Unterstützung und gute technische Ausrüstung.

Im Anschluss überbrachten Bürgermeister Robert Ilg und der Ehrenvorsitzende Norbert Dünkel Grußworte. Beide freuten sich über wieder langsam mit Abstand mögliche persönliche Begegnungen und das „Heimkommen“ in den Kreis der eigenen Feuerwehr.

Gefährliche Arbeit

Sie dankten den Feuerwehrleuten für die Unterstützung des Rettungsdienstes, die Materialtransporte für öffentliche Einrichtungen und für ihre Einsätze, und das auch ohne Übungen im Lockdown. Im Hinblick auf die Bilder der neuerlichen Hochwasserkatastrophen erinnerten sie an die gefährliche Arbeit der Feuerwehren und überbrachten den Dank der Bürgerinnen und Bürger.

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