Podiumsdiskussion am 21. September

Das KZ und die Kleinstadt

In der KZ-Gedenkstätte sind unter anderem auch die Namen der Häftlinge zu sehen, die einst hier gefangen waren. Wie gehen die Hersbrucker mit diesem schwierigen Erbe um? Im PPG findet dazu eine Podiumsdiskussion statt. | Foto: J. Ruppert2016/09/7414728.jpeg
HERSBRUCK – Am 21. September findet im PPG um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Das KZ und die Kleinstadt – Nachdenken über einen Ort und seine Spuren“ statt. Es diskutieren Günther Beckstein, Irmingard Philipow und Dieter Rosenbauer. Ulrich Fritz (Stiftung Bayerische Gedenkstätten) hält eine Einführung. Thomas Muggenthaler (BR) moderiert.
In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Etwa 9000 KZ-Häftlinge waren hier gefangen und mussten in der Houbirg ein Stollensystem für die Rüstungsindustrie graben.
Was bekamen die Bürger der Kleinstadt davon mit? Was konnte man wissen? Wie wurde zu Hause in den Familien darüber gesprochen? Und wie gingen die Hersbrucker nach dem Krieg mit dem Erbe dieses Ortes um? Diesen Fragen wird in einem Podiumsgespräch nachgegangen, zu dem die Stadt Hersbruck und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg / Stiftung Bayerische Gedenkstätten am 21. September einladen.
Günther Beckstein, Irmingard Philipow und Dieter Rosenbauer sprechen über ihre persönlichen Erinnerungen an das KZ-Außenlager Hersbruck und den Umgang damit. Die Moderation übernimmt Thomas Muggenthaler vom Bayerischer Rundfunk. Der Journalist hat über viele Jahre überlebende Häftlinge interviewt und ergänzt die Perspektiven der Hersbrucker Zeitzeugen durch Aussagen von Überlebenden.
Ulrich Fritz (Stiftung Bayerische Gedenkstätten) führt ins Thema ein. Die Veranstaltung findet im Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck statt. Der Eintritt ist frei.
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