Gemeinderat Hartenstein

Neuer Name für Hartensteiner Kulturhalle

Der Biergarten am Rastwaggon in Rupprechtstegen ist neu gestaltet. | Foto: S. Fuchs2021/08/redwebBiergarten-Rast-Waggon-02.jpg

HARTENSTEIN – Für Feuerwehr und Bauhof beschloss das Gemeinderatsgremium in seiner jüngsten Sitzung mehrere Anschaffungen. Zudem wurde erstmals öffentlich bekannt, dass für die Kulturhalle ein neuer Name, nämlich „Kumma‘ zam“ vorgeschlagen wird, nachdem im Rechtsstreit um das Namensrecht die Nutzung des Begriffs „Kulinario“ untersagt wurde.

Der wohl „dickste Brocken“ für den Haushalt ist die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges TLF 3000 ST zum Gesamtpreis von 389 562 Euro brutto, aufgeteilt in drei Lose. Die Kosten für das Fahrgestell – Rosenbauer MAN – betragen 113 056 Euro, für den Aufbau 256 833 Euro und für die Beladung 19 679 Euro. Die staatliche Förderung liegt bei 70 000 Euro.

Neue Dienstkleidung

Die in der Sitzung anwesenden Feuerwehrkommandanten Patrick Vizethum und Günther Reiser führten zudem die neue Feuerwehr-Einsatzkleidung vor, eine Kombination aus Einsatzjacke, 
-hose und Fleeceweste, Einzelpreis 352 Euro. Das Gremium stimmte der Anschaffung von rund 100 Kombisätzen für die Aktiven der Wehren Hartenstein, Grünreuth und Enzendorf zum Gesamtpreis von 35 174 Euro zu.

Für mehr Sicherheit, etwa bei der Ausschachtung anlässlich von Rohrbrüchen, soll die Anschaffung einer Leichtverbauschalung sorgen. Die Kosten dafür: rund 5000 Euro. In diesem Zusammenhang erwähnte Bürgermeister Hannes Loos, dass mit Andreas Gerstacker ein neuer Bauhofmitarbeiter eingestellt wurde. Ebenfalls für den Bauhof wurde als Ersatz für ein defektes Gerät ein Rasentraktor für 17 000 Euro netto angeschafft.

Gegenstimme für Natur-Kiga

Nach einer längeren Diskussion stimmte der Gemeinderat bei einer Gegenstimme der Betriebsträgervereinbarung zwischen Velden, Hartenstein, Vorra und der evangelischen Kirchengemeinde Vorra für den Naturkindergarten „Buntfinken“ mit der prognostizierten Kostenrechnung bei anfänglicher Auslastung mit 13 Kindern zu.

Zum Abschluss zeigte Bürgermeister Loos das aus insgesamt 64 Namensvorschlägen ausgewählte neue Logo für die Hartensteiner Kulturhalle: den Schriftzug „Kumma‘ zam“, verbunden mit dem Wappen und den Namen Hartenstein. Dadurch werde die Nutzung des Gebäudes deutlich dargestellt. Wie Funda Yerlitas von der Gemeindeverwaltung ergänzte, war es eine bunt gemischte Jury aus Elternbeirat und Bürgern der verschiedenen Institutionen, die den neuen Namen ausgewählt hatte. Allerdings wird durch einen Fachanwalt noch rechtlich geprüft, ob der neu vorgeschlagene Namenszug für die Kulturhalle verwendet werden darf.

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