Beschluss im Hauptausschuss

Munagelände: Feucht erweitert „Sperrgebiet“

Die Zufahrt zum Munagelände von der Zollhausstraße her ist versperrt. Foto: Blinten2015/09/Munagelaende.jpg

FEUCHT – Die Marktgemeinde Feucht muss ihr Betretungsverbot für Bereiche der ehemaligen Muna aktualisieren. Anlass sind neue Erkenntnisse des Landratsamts über bestehende Bunkeranlagen im nordwestlichen Bereich des Areals. Die Experten sprechen hier von der „Lagergruppe B“, für die es bislang kein Betretungsverbot gab. Zu gefährlich, sind sie sich nun einig.

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Feuchter Hauptausschuss nun den Beschluss gefasst, das Betretungsrecht für das Muna-Gelände entsprechend zu ändern.

Das betreffende Gebiet liegt südwestlich des Gewerbeparks Nürnberg-Feucht, es steht in keinem Zusammenhang mit dem östlich gelegenen Gelände, über das Ende Juli in einem Bürgerentscheid abgestimmt wurde, weil es starke Widerstände gegen eine Erweiterung des Gewerbegebiets in diese Richtung gab. Wie berichtet, war eine Mehrheit der Feuchter gegen eine Vergrößerung des Gewerbeparks um das Areal Moserbrücke.

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