Saisonstart im Schnaittacher Freibad

Anschwimmen trotz Corona und 15 Grad

Egal wie kalt das Wasser ist, am Sonntag hatte es 15 Grad, das Anschwimmen in Schnaittach ist Pflicht. Ganz links Bürgermeister Frank Pitterlein und Kollegin Ilse Dölle aus Eckental (blaue Badekappe) beim beherzten Sprung in die Fluten. | Foto: Schuster2021/05/freibad-schnaittach-anschwimmen-2021.jpg

SCHNAITTACH – Wie in Lauf und Röthenbach wurde am Pfingstsonntag am Nachmittag offiziell auch die Saison im Schnaittacher Freibad eröffnet.

Bürgermeister Frank Pitterlein und Amtskollegin aus Eckental, Ilse Dölle, bewiesen zusammen mit weiteren Gästen, dass man nicht nur mit Badewannentemperatur schwimmen kann, wenngleich es für alle Schwimmer nur ein kurzes Stelldichein im Wasser war. Die Lufttemperatur war etwas niedriger als das Beckenwasser mit sehr erfrischenden 15 Grad.

Pitterlein begrüßte die wenigen Gäste im Freibad persönlich. Zusammen mit der 2. Bürgermeisterin Maria Pinzer bedankte er sich insbesondere für die rührige Aktivität des Freibadfördervereins unter Vorsitz von Jürgen Glasauer, für das Engagement der Wasserwacht sowie bei allen die für Sicherheit im Freibad sorgen.

Gute Zusammenarbeit

Damit das Bad überhaupt relativ kurzfristig öffnen könne, läge vor allem an der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, so der Bürgermeister. Gemeinsam mit Vertretern der Wasserwacht, des Fördervereins und den Angestellten der Firma „Bädercoach“ eröffnete Pitterlein nach einer kurzen Ansprache über die derzeit schwierige Situation die Saison mit dem „Anschwimmen“.

Dabei sprang auch die Bürgermeisterin der Nachbargemeinde, Ilse Dölle, mit ins kalte Wasser. Für Dölle hat das Schnaittacher Freibad einen besonderen Stellenwert, denn hier hat sie als Kind das Schwimmen gelernt. Es war auch von ihrem Wohnort Oedhof das nähest gelegene. Hier kenne sie viele Leute, wenn sie in ihrer knappen Zeit doch einmal Entspannung im Schnaittacher Bad sucht.

Und deshalb freut sie sich mit den Schnaittachern, auch wenn die Wassertemperatur manchmal etwas kälter ist als in anderen Bädern. Der Charme des Bades ist für Dölle geblieben und vieles noch besser geworden. Dabei denkt sie an die Sauna aber auch an die Sonnenliegen.

Testen vor dem Schwimmen

Unter den wenigen Badegästen waren aus Schnaittach auch Dagmar Linek und ihre Mutter Stefanie gekommen. Die Tochter hatte ohnehin Glück, als eine der am Samstag im Schnaittacher Covid-Testzentrum getesteten Personen noch einen zulässigen Slot buchen zu können. Denn neben der Online Terminbuchung ist auch zwingend eine maximal 24 Stunden alte Bescheinigung eines negativen Corona-Tests erforderlich. Vollständig Geimpfte und genesene Personen sind ausgenommen. An der Kasse muss der Nachweis vorgelegt werden.


Aber nicht nur Schnaittacher sah man bei der Eröffnung im Bad. Auch die Lauferin Gabriele von Münster zog es in die Marktgemeinde. Allerdings war ihr aber die Wassertemperatur etwas zu kalt und deshalb schwamm sie im Neoprenanzug. Der Lauferin hat es im letzten Jahr hier im Schnaittacher Bad gut gefallen und deshalb hatte sie hier einen Badbesuch gebucht. Auch für den Pfingstmontag hatte sie sich gleich einen Slot gesichert bei dem ihr Testergebnis noch innerhalb der 24 Stunden Regelung gültig ist.

In Schnaittach kann man zwischen drei Schichtenzeiten wählen. 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr, 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr und 17.30 bis 20.00 Uhr. Tickets gibt es hier.

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