Bürgermeisterkandidat

Altdorfer CSU schickt Kramer ins Rennen

Thomas Kramer (rechts neben Bürgermeister Erich Odörfer) setzt für den Wahlkampf auf eine erfolgreiche Mannschaft. | Foto: CSU2019/05/altdorf-Nominierung_Presse.jpg

ALTDORF – Die Altdorfer CSU hat im Rahmen einer Mitgliederversammlung einstimmig ihren Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Thomas Kramer als Bürgermeisterkandidaten bei der Kommunalwahl 2020 nominiert. Kramer möchte Erich Odörfer nachfolgen, der 2020 nicht mehr antritt.

Die Veranstaltung bezeichnete der Ortsvorsitzende Dr. Bernd Eckstein als strategische Weichenstellung für die Stadt kurz vor der Europawahl. Der scheidende Bürgermeister Erich Odörfer sah großen Rückhalt in der der CSU und nannte die CSU die dominierende politische Kraft in Altdorf. Er appellierte an den Teamgeist für die wichtigen Kommunalwahlen im kommenden Jahr.

Kompetent und erfahren

Der Ortsvorsitzende schlug selbst Thomas Kramer als Kandidaten vor. Dieser sei kompetent und erfahren und für das Amt im besten Alter. Er sei fleißig und sozial engagiert. Dazu sei er in der Mitte der Bevölkerung verortet und habe sehr gute Chancen zu gewinnen.

Thomas Kramer ging auf seinen Werdegang sowie seine soziale und konservative Prägung ein. Es müsse das Ziel sein, den erfolgreichen Weg von Erich Odörfer weiter zu gehen. Er nannte viele Beispiele wie den Markplatzumbau, die Schaffung von Jugend- und Senioreneinrichtungen, die Verbesserung der Schullandschaft oder die Schaffung von Wohn- und Gewerbegebieten zur stabilen finanziellen Entwicklung der Stadt. Die CSU sei die Partei im Altdorfer Stadtrat, so Kramer, die mit einer geschickten Haushaltpolitik ein gesundes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben sicherstellen würde.

Gestörtes Verhältnis zum Eigentum

Der Kandidat setzt auf eine erfolgreiche Mannschaft; in der CSU gebe es hervorragende Leute in allen Bereichen wie Soziales, Bildung, Kommunales, Landwirtschaft, Jugend oder Senioren sowie Stadtentwicklung und Umwelt.

Eckstein nannte das einstimmige Votum für Kramer ein starkes Signal, das Mut mache für das Jahr 2020. Die CSU setze auf Sieg. Es sei immer Anspruch und Verpflichtung der CSU, Kommunalpolitik näher am Menschen zu gestalten. Abschließend ging Eckstein auf aktuelle Themen im Europa-Wahlkampf ein. Teilen der SPD attestierte er angesichts der Sozialismus-Thesen von Kevin Kühnert ein gestörtes Verhältnis zum Eigentum.

Kühnert sei nicht irgendwer; er wurde immerhin schon vom Fraktionsvorsitzenden der Landtags-SPD Horst Arnold als SPD-Bundesvorsitzender ins Spiel gebracht. Man wolle gerne mit der Bevölkerung an den Info-Ständen zur Europawahl auch über solche grundsatzpolitischen Themen diskutieren.

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