Fest der Wiederbegegnung

Das Bürgerfest in Röthenbach war ein voller Erfolg

Optisch ein Hingucker, musikalisch ein „Hinhörer": die drei Sängerinnen der Tonic Sisters boten mit ihren Songs eine Reise in die gute alte Zeit. | Foto: Buchner-Freiberger2022/05/burgerfestival-roth-tonic-sister-foto-stadt.jpeg

RÖTHENBACH – Endlich wieder feiern, Menschen treffen und gute Musik hören: Der Ansturm auf das „BürgerFestival“ in Röthenbach hat gezeigt, wie groß der Nachholbedarf ist. Es wurde zu einem „Fest der Wiederbegegnung“.

Vorausgegangen war der „Tag der Städtebauförderung“ am Nachmittag. Am Abend kamen die Besucher in Mengen auf den Hubert-Munkert-Platz, um das wirklich tolle musikalische Programm zu genießen, das die Stadt aufgeboten hatte. Den Anfang machte die Batokeros Space-Groove-Gang, es folgten „Miss Seide und der Quartetto Vierklang“, die mit leichten, jazzigen Klängen den perfekten musikalischen Teppich für den fast sommerlichen Abend ausrollten.

Songs aus allen Jahrzehnten

Die drei Sängerinnen der „Tonic Sisters“ hatten Songs von den 40er- bis zu den 70er-Jahren im Gepäck und animierten nicht nur damit, sondern auch mit ihren schwingenden Petticoats die ersten Gäste zum Mitswingen und Mittanzen. Den krönenden Abschluss übernahmen dann die unverwüstlichen „Rainbooch Allstars“ mit ihrem Frontmann, Bürgermeister Klaus Hacker.

Doch nicht nur wegen der Musik kamen die Besucher, sondern vor allem, um sich nach der langen Coronapause endlich einmal wieder zu treffen. „Hier trifft man Leute, die hab ich jetzt fast drei Jahre nicht gesehen“, hörte man an allen Ecken. Hoch zufrieden war man mit der Veranstaltung auch im Rathaus. „Auch die Idee, mit der anliegenden Gastronomie zusammen zu arbeiten, hat sich absolut bewährt“, so Kulturamtsleiterin Marion Stiegler.

So richtig voll wurde es auf dem Hubert-Munkert-Platz in der Röthenbacher Ortsmitte.

So richtig voll wurde es auf dem Hubert-Munkert-Platz in der Röthenbacher Ortsmitte. / Foto: Buchner-Freiberger

Andrang herrschte am Getränkestand der Feuerwehr, deren Helfer aber zügig für Nachschub sorgten, so dass es kaum längere Wartezeiten gab, und an der Bude von Winzer Engelbert Leitgeb aus der österreichischen Partnergemeinde Bad Gleichenberg.

Angesichts der guten Stimmung und der dicht besetzten Bankreihen äußerten einige Besucher den Wunsch, dass auch das Stadtfest künftig in ähnlichem Rahmen, also „komprimiert“ rund und um den Hubert-Munkert-Platz stattfindet und nicht wie bisher entlang der Rückersdorfer Straße.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren