Fusion

Zweckverband zur Wasserversorgung Moritzberggruppe verabschiedet Haushalt 

Die bald abgeschlossenen Tiefbaumaßnahmen zur Leitungserneuerung in der Haidelbacher Straße/Sandstraße in Leinburg sind die größten Posten im Vermögenshaushalt.
Die bald abgeschlossenen Tiefbaumaßnahmen zur Leitungserneuerung in der Haidelbacher Straße/Sandstraße in Leinburg sind die größten Posten im Vermögenshaushalt. | Foto: Christine Popp2026/08/q40-f783x313-1024x1563-1.jpeg

LEINBURG – Der Zweckverband zur Wasserversorgung Moritzberggruppe hat in seiner Versammlung am 10. August einstimmig den Haushaltsplan für das laufende Jahr verabschiedet. Die Moritzberggruppe ist für die Wasserversorgung der Röthenbacher Stadtteile Moritzberg, Haimendorf, Renzenhof, Grüne Au und Rockenbrunn sowie für den Großteil der Gemeinde Leinburg zuständig.

Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 1.062.000 Euro und der Vermögenshaushalt auf 1.168.000 Euro. Es ist eine Kreditaufnahme von insgesamt 883.212 Euro geplant. Der Schuldenstand wird zum Jahresende voraussichtlich 1.518.212 Euro betragen. Der größte Posten im Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen zu bestreiten sind, sind die derzeit laufenden Tiefbaumaßnahmen zur Leitungserneuerung in der Haidelbacher Straße/Sandstraße in Leinburg in zwei Bauabschnitten mit insgesamt 700.000 Euro.

Weitere Finanzmittel sind im Vermögenshaushalt des Zweckverbands zur Wasserversorgung Moritzberggruppe unter anderem für den Bau von Garagen inklusive einer Elektroladesäule am Leinburger Bauhof für die Fahrzeuge der Wasserwarte und des Wassermeisters vorgesehen (40.000 Euro).

Fusion mit Leinburg

Wie der Zweite Vorsitzende des Wasserzweckverbandes, Wolfgang Dümmler, die Gremiumsmitglieder informierte, geht auf Verwaltungsebene die Zusammenführung des Zweckverbandes Moritzberggruppe mit der gemeindlichen Wasserversorgung von Leinburg, die für die Ortsteile Weißenbrunn, Ernhofen, Winn, Oberhaidelbach, Entenberg und Gersberg zuständig ist, planmäßig voran. Die Fusion kann wie vorgesehen zum 1. Januar 2027 erfolgen und soll einen angestrebten Bürokratieabbau in der Kommunalverwaltung bringen. 

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