Tag der Pflege

Wir pflegen Franken

Pfleger-2026
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Bereits zum zwölften Mal organisiert die Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege Mittelfranken den „Tag der Pflege“. Die Veranstaltung findet am 12. Mai, von 12:30 Uhr bis ca. 14:30 Uhr, auf dem Jakobsplatz in Nürnberg statt. Sie richtet sich vor allem an alle Pflegekräfte aus der Region, die der Veranstalter ganz herzlich zum Mitfeiern einlädt.

Buntes Programm
Unter dem Motto „PFLEGESTOLZ“ feiern Pflegekräfte aus der Region an diesem Tag die schönen Seiten ihres Berufes. Deshalb hat der Veranstalter, die Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege Mittelfranken (BzAG ÖFW Mittelfranken), den „Tag der Pflege“ auch in diesem Jahr wieder mit viel Live-Musik vollgepackt. Sie kommt von der dreiköpfigen Regensburger Band „Acoustic Gravity“.
Außerdem darf sich das Publikum auf mehrere Darbietungen freuen. So plant die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste die Aufführung eines Sketches, während die Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe der Hans-Weinberger-Akademie der AWO e. V. den gesamten Jakobsplatz mit einem Flashmob elektrisieren will. Hinzu kommen Beiträge von Diakoneo sowie der Berufsfachschule für Pflege / Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmenden vor der PFLEGESTOLZ-Bühne eine Überraschungsaktion, welche die Pflegekräfte des Adolf-Hamburger-Heims vorbereitet haben. Garniert wird das Programm mit kurzweiligen Experten-Interviews zum Thema Pflege.
Alle Teilnehmenden sind herzlich dazu eingeladen, trägereigene Arbeitskleidung zu tragen. Auf diese Weise soll am „Tag der Pflege“ der Beruf noch sichtbarer gemacht werden, heißt es aus dem Kreis der Organisatoren.

Gäste, Moderation, Catering
Als Gast auf der Pflegestolz-Bühne erwartet wird u. a. der Bezirkstagspräsident für Mittelfranken Peter Daniel Forster. Durch das Programm führt Laurenz Liedtke (Radio Energy Nürnberg). Für das leibliche Wohl sorgen ein Food Truck von Diakoneo, eine Eislounge und Brezen Kolb.
Großer Dank an Unterstützer
Ein großer Dank des Veranstalters geht an die Kliniken des Bezirks Mittelfranken, den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sowie der Vereinigung der Pflegenden Bayern (VdPB). Mit ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung tragen die genannten Organisationen regelmäßig zum Gelingen des „Tages der Pflege“ bei.

Attraktive Rahmenbedingungen
„Wir … professionell – vielfältig – bunt!“ – mit dieser Botschaft will die BzAG ÖFW Mittelfranken am „Tag der Pflege“ auf die attraktiven Rahmenbedingungen des Berufes hinweisen. Pflege ist Teamarbeit mit und am Menschen. Dazu finden Mitarbeitende an ihrem Arbeitsplatz durchweg moderne Arbeitsbedingungen vor. Maßgeblich seien aber auch die überdurchschnittliche Vergütung bei tarifgebundenen Trägern und nicht zuletzt die sinnstiftende Tätigkeit, betont der Veranstalter die Vorzüge des Berufes. Darüber hinaus prägen ein hohes Maß an Kollegialität und Empathie den Alltag. Sie schaffen eine besondere Arbeitsatmosphäre, in der sich Mitarbeitende wohl fühlen.

Facettenreicher Beruf
Charakteristisch für die Pflege ist eine hohe Professionalität sowie die kulturelle Vielfalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Darüber hinaus zeichnet sich der Beruf durch abwechslungsreiche Einsatzmöglichkeiten aus. Sie reichen von der ambulanten Versorgung bis zur Intensivpflege. Allen Arbeitsbereichen gemein ist die generalistische Ausbildung, die zahlreiche Arbeitsfelder in sich vereint.

Ansprechpartner „Tag der Pflege“:
Dr. Michael Groß, Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege Mittelfranken, c/o Caritasverband im Landkreis Nürnberger Land e.V.
Altdorfer Str. 45, 91207 Lauf a. d. Pegnitz, Tel: +49 9123 9626-80
E-Mail: [email protected]
Quelle: Caritasverband

Weitere Informationen finden Sie bei folgenden Firmen:
Caritasverband im Landkreis Nürnberger Land e.V.
SAZ gemeinnützige GmbH
– Senioren- und Angehörigenzentrum mit Tagespflege in Lauf

Demenz und Prävention

Demenz kann jeden Menschen betreffen. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass ein Teil des Risikos durch den eigenen Lebensstil beeinflusst werden kann. Insgesamt wurden 14 Faktoren identifiziert, die mit etwa 45 % aller Demenzfälle in Verbindung gebracht werden:

  • Hörverlust und Sehverlust
  • Geringe Bildung
  • Erhöhtes LDL-Cholesterin und Bluthochdruck
  • Depression und soziale Isolation
  • Kopfverletzungen
  • Bewegungsmangel und Übergewicht
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
  • Diabetes
  • Luftverschmutzung


Vorbeugen und Stärken
Prävention kann eine Demenz zwar nicht mit Sicherheit verhindern, aber sie kann das Risiko senken und den Krankheitsbeginn hinauszögern. Dabei gibt es zwei wichtige Ansätze: Zum einen geht es darum, das Gehirn vor schädlichen Einflüssen wie Kopfverletzungen, Alkohol oder Arterienverkalkung zu schützen.
Zum anderen geht es darum, das Gehirn stark zu machen. Fachleute sprechen hier von der sogenannten „kognitiven Reserve“. Gemeint ist die Fähigkeit des Gehirns, mit altersbedingten Veränderungen besser zurechtzukommen. Diese Reserve lässt sich im Laufe des Lebens durch geistige Aktivität, regelmäßige Bewegung, soziale Kontakte und aktive Sinne (insbesondere gutes Hören und Sehen) aufbauen.

Unterstützung bei bestehender Erkrankung
Auch wenn bereits eine Demenz vorliegt, können diese Faktoren helfen: Regelmäßige geistige, körperliche und soziale Aktivitäten können den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. Forschungen des Universitätsklinikums Erlangen zeigen zum Beispiel, dass die MAKS-Therapie (motorisch, alltagspraktisch, kognitiv und sozial) die geistigen und alltagspraktischen Fähigkeiten stabilisieren kann. Diese Therapie wird beispielsweise in der Tagespflege „mittendrin“ in Lauf täglich durchgeführt.

Was Angehörige tun können
Angehörige können viel beitragen, indem sie Betroffene zum Denken anregen – etwa durch kleine Schreib- oder Wortübungen, Kreuzworträtsel oder gemeinsame Spieleabende mit Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“ oder Rummikub. Ebenso hilfreich ist es, sich Geschichten von früher erzählen zu lassen. So können auch Kinder und Enkel aktiv unterstützen und wertvolle Zeit mit den Betroffenen verbringen.
Dr. Kristina Diehl

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