Bilanz

Teilnehmerrekord bei „Stadtradeln“ im Landkreis

Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des STADTRADELN-Wettbewerbs mit Landrat Armin Kroder (ganz rechts) und der Radverkehrsbeauftragten Verena Loibl (vorne links).
Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des STADTRADELN-Wettbewerbs mit Landrat Armin Kroder (ganz rechts) und der Radverkehrsbeauftragten Verena Loibl (vorne links). | Foto: LRA2026/06/csm_Stadtradeln_Ehrung_2026_k_3117e7b6e3.jpg

NÜRNBERGER LAND – Die Aktion „Stadtradeln“ rollte im Mai im Nürnberger Land. 2026 brachte erneut einen Rekord bei der Teilnehmerzahl. Jetzt wurden die Gewinner im Landratsamt geehrt.

Im Mai folgten 2066 Menschen im Landkreis in 95 Teams dem Aufruf und dokumentierten für drei Wochen ihre Fahrten mit dem Fahrrad. „Stadtradeln“ zeigt, wie oft das Fahrrad statt des Autos zum Einsatz kommen kann, heißt es vom Landratsamt, „auf dem Arbeitsweg, zum Einkaufen, für sonstige Erledigungen oder in der Freizeit“. Knapp 385.000 Kilometer wurden der Behörde zufolge „aktiv und in Bewegung zurückgelegt“, was eine Vermeidung von 63 Tonnen CO2 ergibt, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung schreibt.

Mindestens 50 Kilometer

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im „Stadtradeln“-Zeitraum mindestens 50 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegten, kamen in einen Lostopf. Daraus wurden nach Zufallsprinzip rund 50 Sachpreise von Sponsoren vergeben. „Dies macht deutlich, dass es nicht auf Kilometerrekorde ankommt, sondern auf jeden Einzelnen, der versucht, seine Alltagswege mit dem Fahrrad zu erledigen“, so das Landratsamt weiter.

„Das ist im Hinblick auf das Klima und die Umwelt sinnvoll, es ist günstiger und zudem tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Deshalb vergeben wir gerne Preise dafür.“: Mit diesen Worten leitete Landrat Armin Kroder die Preisverleihung ein. Außer der Übergabe der Sachspenden an die Losgewinner fand auch die Ehrung der erfolgreichsten Teams, Firmenteams und Schulen statt.

Wettbewerb für Schulen

Beim Parallel-Wettbewerb, dem „Schulradeln“, lobt der Landkreis jeweils für die ersten drei Plätze in drei verschiedenen Kategorien attraktive Geldpreise aus. Die Gewinnerschulen können damit Projekte im Klima- und Umweltschutz frei gestalten.

„Eine Steigerung ist natürlich immer gut; die 2000er-Marke überschritten zu haben, freut mich aber schon ganz besonders“, kommentiert diesen Umstand die Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Nürnberger Land, Verena Loibl.

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