„Langfristige Folgen“

Rückersdorfer Grüne ruft zu schonenderem Umgang mit Ressourcen auf

Symbolfoto Hitze
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RÜCKERSDORF – Temperaturen von über 30 Grad und kein Ende in Sicht: Die Folgen des Klimawandels lassen sich auch im Nürnberger Land nicht mehr wegdiskutieren, sind die Grünen überzeugt. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass der Kreistag kürzlich den Weg für die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets in Rückersdorf geebnet hat, meldet sich der dortige Ortsverband zu Wort.

„Während Kommunen Gewerbegebiete planen und Straßen ausbauen, warnen Umweltverbände und Fachleute vor den langfristigen Folgen der zunehmenden Bodenversiegelung. Auch der Landkreis muss seiner Verantwortung für wirkungsvollen Klimaschutz gerecht werden“, so die Meinung der Grünen. Und weiter: „Jeder neue Quadratmeter Asphalt oder Beton verändert den Naturhaushalt und damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft.“

Verlorene Rückzugsorte

Versiegelte Böden könnten Regenwasser kaum noch aufnehmen. Statt langsam im Erdreich zu versickern und das Grundwasser aufzufüllen, fließe der Niederschlag dann oberflächlich ab. „Die Folgen sind höhere Hochwasserrisiken nach Starkregen und gleichzeitig sinkende Pegel von Flüssen und Grundwasserreserven in längeren Trockenperioden, so wie wir es gerade erleben.“ Die Landwirtschaft verliere darüber hinaus an wertvoller Ackerfläche – und Rückzugsorte für Insekten, Vögel und Kleinsäuger gingen verloren. 

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