NÜRNBERGER LAND – Die mittelfränkische Polizei will in den Zuständigkeitsbereichen verschiedener Polizeiinspektionen, darunter auch Hersbruck und Lauf, die Sicherheitswacht aufstocken. Aus diesem Grund werden aktuell ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht.
„Hinsehen statt wegschauen!“: Nach diesem Motto trage die Bayerische Sicherheitswacht seit 1994 zur Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum bei, heißt es in einer Meldung des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Die Mitglieder der Sicherheitswacht zeigen Zivilcourage und sind als Ansprechpartner für die Menschen in den Städten und Gemeinden erkennbar. Zwischenzeitlich engagieren sich über 1500 ehrenamtliche Angehörige in Bayern für diese Aufgabe und ergänzen auf diese Weise die Arbeit der Polizei.
Voraussetzungen für eine Mitarbeit
Wer sich in der Sicherheitswacht engagieren möchte, sollte laut Polizei gerne mit Menschen umgehen, zuverlässig sein, gerne soziale Verantwortung übernehmen und einen aktiven Beitrag für Recht und Ordnung leisten wollen. Außerdem sollten die Interessierten mindestens 18 und höchstens 62 Jahre alt sein, gerne im Außendienst sein. Auch eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung wird verlangt. Für die Aufgabe sind etwa fünf Stunden im Monat oder mehr aufzubringen. Zudem sollten die Bewerber am Einsatzort oder in der näheren Umgebung wohnen.
Im Fall einer erfolgreichen Bewerbung kann die Arbeit für das Gemeinwohl – nach einer insgesamt 40 Stunden umfassenden Ausbildung – aufgenommen werden. Eine Pauschale von acht Euro pro Stunde soll den persönlichen Aufwand ausgleichen, heißt es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums.
Interessenten richten ihre schriftliche Bewerbung bis spätestens 1. September 2026 an die jeweilige Polizeiinspektion, im Fall von Hersbruck also an die PI Hersbruck, Lohweg 40, und in Lauf an die PI Lauf a. d. Pegnitz, Holzgartenstraße 10. Die Auswahl erfolge dann nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen im Rahmen von Vorstellungsgesprächen.
