Einblicke

Landrat steht Nachwuchskräften Rede und Antwort

Von links: Viktoria Stefaniuk (Ausbildungsmanagement), Landrat Armin Kroder, Karin Wolf (Ausbildungsleiterin) und die Nachwuchskräfte beim Austausch.
Von links: Viktoria Stefaniuk (Ausbildungsmanagement), Landrat Armin Kroder, Karin Wolf (Ausbildungsleiterin) und die Nachwuchskräfte beim Austausch. | Foto: LRA2026/02/csm_Fragestunde_Azubis_LR_2026_-_K_e7f6cba42f.jpg

LAUF - In einer Fragestunde mit Landrat Armin Kroder hatten die Nachwuchskräfte des Landratsamtes Nürnberger Land die Möglichkeit, mit dem Behördenleiter ins Gespräch zu kommen.

Der Termin ist bereits fester Bestandteil des Ausbildungsprogramms im Landratsamt, teilt die Behörde mit. Dabei darf alles gefragt werden, was die jungen Kollegen interessiert. So erhalten sie einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Landrats und lernen ihn auch persönlich näher kennen.

Die Nachwuchskräfte zeigten großes Interesse an der Position des Landrats und den damit verbundenen Tätigkeiten und Herausforderungen. Sie wollten unter anderem wissen, was das Schönste an seinem Beruf sei, welche Entscheidungen besonders schwierig gewesen seien und wie der Arbeitsalltag eines Landrats aussehe. Kroder erklärte, er schätze vor allem die Kombination aus Politik, Management und Verwaltung. Für ihn sei das Amt des Landrats „das schönste Amt in Bayern“. Aufgrund seiner starken Heimatverbundenheit und seiner Familie habe er keine Ambitionen für politische Ämter auf Landes- oder Bundesebene. Denn dort seien auch die Handlungsspielräume häufig geringer.

Auch konkrete Themen wie öffentlicher Nahverkehr und Klimaschutz standen im Fokus. So ging Kroder beispielsweise auf das wichtige Projekt zur Reaktivierung des Pumpspeicherwerks in Happurg ein. Dabei betonte er: „Entscheidend ist ein ehrlicher und transparenter Umgang mit der Bevölkerung. Wir sind froh, dass hier ein wichtiger Beitrag zur Energiewende entsteht.“

Darüber hinaus kamen persönliche Fragen auf, etwa zum Umgang mit Stress und Druck sowie zu Lesegewohnheiten und Reisezielen. Dabei unterstrich Kroder den hohen Stellenwert seiner Familie: „Im Urlaub ist mir vor allem wichtig, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Das Reiseziel spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Hauptsache die Kinder und meine Frau sind happy.“

Kroder schätze diesen Austausch sehr: „Es ist spannend zu erfahren, welche Themen die Nachwuchskräfte beschäftigen und was sie von mir erfahren möchten. Dieser direkte Dialog ist für beide Seiten sehr wertvoll.“

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