NÜRNBERGER LAND – Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Opferhilfevereins Weißer Ring hat sich das Team der Außenstelle Nürnberger Land mit Landrat Armin Kroder zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die vielfältigen Aufgaben der ehrenamtlichen Opferhilfe sowie die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Die Außenstelle des Weißen Rings im Nürnberger Land begleitet Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind. Das ehrenamtliche Team hört zu, informiert über Hilfsangebote und vermittelt bei Bedarf an spezialisierte Beratungsstellen. „Wir unterstützen Betroffene auf ihrem oft schwierigen Weg zurück in den Alltag“, erklärte Außenstellenleiterin Birgit Schoen. „Darüber hinaus engagieren wir uns mit zahlreichen Präventionsveranstaltungen im Landkreis. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern informieren wir über Themen wie Betrugsdelikte zum Nachteil älterer Menschen, Gewaltprävention oder den Schutz vor Kriminalität. Prävention und Opferhilfe gehören für uns untrennbar zusammen.“
Kroder würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Der Weiße Ring leistet seit vielen Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag für Menschen, die Opfer von Kriminalität wurden und damit unverschuldet in schwierige Lebenssituationen geraten. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Es ist beruhigend zu wissen, dass Betroffene im Nürnberger Land auf kompetente, menschliche und verlässliche Unterstützung zählen können.“
Beide Seiten betonten die große Bedeutung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Polizei, Justiz, sozialen Einrichtungen und dem Weißen Ring. Eine funktionierende Vernetzung sei entscheidend, damit Betroffene möglichst schnell die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.
