Ausbildung verbindet Studium mit der beruflichen Praxis

Sechs angehende Diakone starten in Rummelsberg

Sechs angehende Rummelsberger Diakone und Diakoinnen sind in ihre Ausbildung gestartet.
Sechs angehende Rummelsberger Diakone und Diakoinnen sind in ihre Ausbildung gestartet. | Foto: Jana Matisowitsch2026/09/Rummelsberg_neue_Diakone_Ausbildung__1.jpg

RUMMELSBERG – Menschen begleiten, Verantwortung übernehmen und den eigenen Glauben in den Beruf einbringen: Sechs junge Menschen haben in Rummelsberg ihre Ausbildung zum Diakon beziehungsweise zur Diakonin begonnen.

Ihre Wege dorthin sind unterschiedlich, doch ihr gemeinsames Ziel ist es, soziale Arbeit und christlichen Glauben miteinander zu verbinden. Zum neuen Jahrgang gehören unter anderem Anne Uhlmann (26) aus Nürnberg und Emma Soleil Oliveira Vieira (18) aus Kempten. Während Emma Soleil Oliveira Vieira die Fachakademie für Sozialpädagogik (FAKS) besucht und sich zur Erzieherin ausbilden lässt, studiert Anne Uhlmann Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN). Gemeinsam ist beiden Ausbildungswegen die Verbindung von sozialer Fachkompetenz und theologischer Bildung durch den Bachelorstudiengang Diakonik.

„Hobby zum Beruf machen“

Für Emma Soleil Oliveira Vieira war die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde ein wichtiger Anknüpfungspunkt zum Berufsbild Diakonin. „Ich wollte mein Hobby zum Beruf machen. Eine Jugendreferentin hat mir Mut gemacht, diesen Weg zu gehen“, sagt die 18-Jährige. Auch Anne Uhlmann verbindet ihren bisherigen Weg in der Sozialen Arbeit mit ihrem Glauben. Sie studiert bereits im sechsten Semester und möchte beide Bereiche miteinander verknüpfen: „Mir ist Glaube wichtig, so kam die Idee das Studium der Sozialen Arbeit und Diakonik zu verbinden.“

Zur Ausbildung gehört mehr als Studium und berufliche Praxis: Die angehenden Diakone leben in Rummelsberg in Wohngemeinschaften und werden mit ihrem Ausbildungsbeginn Teil der Brüderschaft beziehungsweise der Diakoninnengemeinschaft. Dort finden sie Raum für fachlichen Austausch, geistliche Begleitung und persönliche Unterstützung. Die Gemeinschaft ist damit ein wichtiger Bestandteil des Ausbildungswegs.

Den Auftakt der Ausbildung bildet ein zweiwöchiges Einführungsseminar. Dabei lernen sich die angehenden Diakoninnen und Diakone kennen und setzen sich mit ersten theologischen Grundlagen auseinander. Anschließend startet der reguläre Ausbildungsalltag.

Info: Weitere Informationen unter anderem zu den verschiedenen Ausbildungsvarianten gibt es unter www.diakon.de/ausbildung.

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