WEISSENBRUNN – Bei eisigen Temperaturen hat der Förderverein Naturbad Weißenbrunn Anfang Februar Vereinsmitglieder zum Eisbaden eingeladen – 24 Personen folgten dem Aufruf und stiegen ins eiskalte Wasser. Feuerschale, Tee und andere warme Getränke standen bereit, um die Badenden anschließend wieder aufzuwärmen.
Zuvor bereits hatten einige engagierte Helfer mit Motorsägen, Pickeln und Schaufeln einen etwa zehn Quadratmeter großen eisfreien Bereich rund um die Einstiegstreppe geschaffen. Nachdem die notwendigen Haftungserklärungen unterschrieben waren, konnte es losgehen. Nur wie kommt man bei diesen Temperaturen ins Wasser? Was gibt es zu beachten? „Gleichmäßig atmen, die Hände vor der Brust verschränken – und für Anfänger reichen bereits wenige Sekunden im Eiswasser“, heißt es bei der Einführung.
Jüngster Teilnehmer ist zehn
Unter den aufmerksamen Augen der Wasserwacht Weißenbrunn und einiger Schaulustiger wagten Männer, Frauen und Kinder den Schritt ins kalte Nass. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal zehn Jahre alt. Vom kurzen Eintauchen für wenige Augenblicke bis hin zu mehreren Minuten ist alles vertreten. „Mein Immunsystem hat sich spürbar verbessert. Die Mandelentzündungen, die ich früher fast jeden Winter hatte, sind seitdem ausgeblieben“, berichtete ein Teilnehmer anschließend und nannte dabei die positiven Auswirkungen des Eisbadens auf den Körper.
Zum Abschluss trafen sich die Teilnehmer an den Feuerschalen zu warmen Getränken und guten Gesprächen. Aufgrund des großen Zuspruchs plant der Förderverein Naturbad Weißenbrunn bereits, in der kommenden Wintersaison 2026/27 ein regelmäßiges, monatliches Eisbaden für die Vereinsmitglieder anzubieten.
