Austausch

„Franken-Sachsen-Magistrale für unsere Region von existenzieller Bedeutung“

Landrat Armin Kroder begrüßte Sabine Hager im Landatsamt.
Landrat Armin Kroder begrüßte Sabine Hager im Landatsamt. | Foto: LRA2026/01/csm_Besuch_Sabine_Hager_0725c674e6.jpg

NÜRNBERGER LAND – Landrat Armin Kroder hat die neue Leiterin der Geschäftsstelle Bahnelektrifizierung Bayern-Sachsen, Sabine Hager, zu einem Austausch im Landratsamt empfangen. Themen des Gesprächs waren die Bedeutung der Franken-Sachsen-Magistrale für die Region sowie der Fortschritt bei der Sanierung beziehungsweise Erneuerung der Pegnitzbrücken.

Sabine Hager hat die Leitung der Geschäftsstelle von Patrick Leitl übernommen. In ihrer neuen Funktion ist sie für die Koordinierung und Begleitung des Elektrifizierungsprojekts zuständig und arbeitet dabei eng mit Kommunen, politischen Entscheidungsträgern und der Deutschen Bahn zusammen.

Kroder nutzte das Treffen, um die besondere Bedeutung der Franken-Sachsen-Magistrale für das Nürnberger Land zu unterstreichen. Die Strecke von Nürnberg über Hof nach Dresden ist eine der wichtigsten Schienenverbindungen zwischen der Metropolregion Nürnberg und Sachsen und spielt sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr eine zentrale Rolle. „Ich bin froh, dass mit Sabine Hager eine neue Leiterin an der Spitze der Geschäftsstelle steht, die mit Engagement und Nachdruck alle Beteiligten für unser Projekt zu gewinnen weiß“, betonte Landrat Kroder. „Die Franken-Sachsen-Magistrale ist für unsere Region von existenzieller Bedeutung. Für den Klimaschutz, für eine bessere Anbindung und für die Zukunftsfähigkeit des Schienenverkehrs im Nürnberger Land – sprich: die S-Bahn nach Neuhaus sowie nach Simmelsdorf-Hüttenbach.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war der Streckenabschnitt im Bereich der Pegnitzbrücken. Dieser gilt als besonders anspruchsvoll, da hier technische, denkmalpflegerische und naturschutzfachliche Belange miteinander in Einklang gebracht werden müssen. Zugleich stellt er einen entscheidenden Baustein für die durchgehende Elektrifizierung der Gesamtstrecke dar. Hager sicherte zu, sich intensiv am Austausch mit der Bahn AG zu diesem Thema zu beteiligen.

Der Landkreis setzt sich weiterhin dafür ein, dass die Planungen zur Sanierung oder Erneuerung der Brücken und der Elektrifizierung der Strecke konsequent vorangetrieben und die nächsten Umsetzungsschritte zügig erreicht werden, mit dem klaren Ziel einer durchgehend elektrifizierten Franken-Sachsen-Magistrale.

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